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Autobrand auf A 43, Tretboote im Schilf verfangen - Feuerwehr musste mehrmals ausrücken

hzFeuerwehr Haltern

Die Feuerwehr Haltern hatte in den vergangenen Tagen einiges zu tun. Neben einem brennenden Auto auf der A 43 mussten zwei Mädchen und eine Seniorin vom Stausee gerettet werden.

Haltern

, 23.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Um die Ostertage hatte die Feuerwehr in Haltern einige Einsätze. Was genau los war, das haben wir hier aufgelistet:

1. Brennendes Auto auf der A 43

Am Dienstagmorgen stand das Auto eines 20-jährigen Halterners auf der A 43 in Brand. Der Halterner war gegen 7 Uhr in Richtung Münster zwischen Lavesum und Dülmen unterwegs, als er einen Knall hörte. Daraufhin habe das Auto angefangen zu brennen, so die Autobahnpolizei in Münster.

Der Halterner wurde dabei aber nicht verletzt. Die A 43 wurde kurzzeitig voll gesperrt. Laut der Freiwilligen Feuerwehr Haltern sei es im morgendlichen Berufsverkehr zu einem kilometerlangen Stau gekommen. Der rechte Fahrstreifen war über vier Stunden lang gesperrt. Was aber genau zu dem Brand geführt hat, ist aktuell unklar. Laut der Autobahnpolizei könnte der Knall auf einen technischen Defekt hinweisen.

Autobrand auf A 43, Tretboote im Schilf verfangen - Feuerwehr musste mehrmals ausrücken

Die Hauptwache Haltern und der Löschzug Lavesum wurden zum Unfall gerufen und löschten den Brand. © Freiwillige Feuerwehr Haltern

Wegen Hitzeschäden an der rechten Fahrbahn sowie dem Seitenstreifen ist die Geschwindigkeit in dem Bereich auf 80 Kilometer pro Stunde begrenzt. Die Autobahnmeisterei wird in den kommenden Tagen die Deckschicht des rechten Fahrstreifens erneuern. Aktuell gehe man davon aus, dass die Geschwindigkeitsreduzierung bis mindestens Donnerstag bestehen bleibt, so Stephan Lamprecht vom Landesbetrieb Straßen NRW.

2. Verkehrsunfall auf der Sythener Straße

Am Montagabend ist es gegen 18.45 Uhr auf der Sythener Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos und einem Motorradfahrer gekommen, hieß es seitens der Kreisleitstelle der Feuerwehr in Recklinghausen. Laut Polizei sei dabei aber niemand verletzt worden. Die Feuerwehr musste auslaufende Betriebsstoffe abstreuen. Ein schwarzer Golf sei nach Angaben der Polizei in Recklinghausen abgeschleppt worden. Weil es bei dem Unfall nur zu einem Sachschaden gekommen sei, wurde der Vorfall mit einem Verwarngeld abgeschlossen. Deshalb seien nach normalem Vorgehen keine weiteren Details zu dem Unfall aufgenommen worden, so Michael Franz, Pressesprecher der Polizei in Recklinghausen. Daher ist unklar, wer die Unfallbeteiligten sind und wie es zu dem Unfall gekommen ist.

3. Jugendliche und Großmutter im Schilf des Stausees verheddert

Brände und Verkehrsunfälle sind bei der Feuerwehr an der Tagesordnung. Bei diesem Einsatz vom Montagabend auf dem Halterner Stausee musste aber auch die Kreisleitstelle der Feuerwehr in Recklinghausen etwas schmunzeln.

Gegen 19 Uhr wurden die Einsatzkräfte an den Stausee gerufen, nachdem sich zwei Mädchen und eine Seniorin mit zwei Tretbooten im Schilf vor der Insel im Stausee verfangen hatten und sich nicht mehr selber befreien konnten.

Laut der Kreisleitstelle in Recklinghausen hatten sich die beiden Mädchen beim Tretboot-Verleih ein Boot gemietet. Weil ihnen offenbar auf dem See die Kräfte ausgegangen seien, wurden sie mit ihrem Boot zur Mittelinsel abgetrieben. Dort verhedderte sich das Boot im Schilf, sodass die Mädchen nicht mehr aus eigener Kraft herauspaddeln konnten.

Daraufhin habe eines der Mädchen ihre Großmutter angerufen, die sich vor Ort ebenfalls ein Tretboot mietete, um den Mädchen zur Hilfe zu eilen. Dabei verhedderte sich auch ihr Boot im Schilf. Erst ein zur Hilfe kommender Kanufahrer habe dann die Feuerwehr gerufen, so die Kreisleitstelle. Weil der Kanuverleih selber kein Motorboot vor Ort gehabt habe, seien daraufhin Feuerwehr und DLRG Haltern zum See ausgerückt, die die Tretbootfahrer wieder zurück zum Ufer geleiteten.

Darüber hinaus musste die Feuerwehr am Montagabend gegen 20.39 Uhr ein nicht-angemeldetes Osterfeuer an der Fichtenstraße ablöschen.

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