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Autofahrer auf A 43 offenbar eingeschlafen und unter LKW-Heck gefahren

Unfall A 43

Weil er offenbar eingeschlafen war, ist ein 61-Jähiger Mann aus Haan am Mittwoch unter ein LKW-Heck gefahren. Nun erwartet den Mann eine Strafanzeige.

Haltern

, 11.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Autofahrer auf A 43 offenbar eingeschlafen und unter LKW-Heck gefahren

Auf der Autobahn 43 bildete sich ein langer Stau. © Kevin Kindel

Nach Erkenntnissen der Polizei ist es am Mittwoch zu dem Unfall auf der A 43 zwischen Haltern und der Raststätte Hohe Mark Ost gekommen, weil der Fahrer des verunglückten Pkw offenbar eingeschlafen war. Bei dem Unfall wurde der 55-jährige Beifahrer aus Dormagen verletzt. Nun erwartet den Fahrer eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Zwischen sechs Monaten und zehn Jahren Freiheitsstrafe

Die beiden Männer waren am Mittwoch gegen 14 Uhr auf der A 43 in Richtung Münster unterwegs, als der Autofahrer von der linken Spur abgekommen und unter das Heck eines 20-Tonnen-Lkw geriet. Dabei wurde der Beifahrer verletzt. Die Polizei hat dem Fahrer den Führerschein entzogen. Es bestehe der Verdacht, der Mann sei körperlich und geistig nicht in der Lage, ein Fahrzeug zu führen. Laut Strafgesetzbuch wird ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr mit zwischen sechs Monaten und zehn Jahren Freiheitsstrafe oder Geldbuße bestraft.

Der Beifahrer des Pkw erlitt er laut Polizei Prellungen und nicht wie seitens der Kreisleitstelle der Feuerwehr Brüche an Unterschenkel und Oberarm. Außerdem befanden sich nur die beiden Männer in dem Auto und nicht wie am Mittwoch angegeben drei Personen.

Auf der A 43 kam es am Mittwoch zeitweise einem Stau von vier Kilometern. Auch die Weseler Straße in der Halterner Innenstadt war zeitweise stark befahren, weil viele Autofahrer die Unfallstelle umgehen wollten.

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