AWO steht zu Michalek

Haltern Heftiger Gegenwind blies Maria Michalek in den letzten Monaten ins Gesicht. Nach einer Anzeige ihrer ehemaligen Lebenspartnerin sieht sie sich mit Betrugsvorwürfen konfrontiert.

12.11.2007, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

AWO steht zu Michalek

<p>Ute Petermann (l.), Erwin Senkel (3.v.l.), Edmund Baranowsky (4.v.l.), Klaus Teigeler (2.v.r.) und Rolf Petermann (r.) unterstützenen die Vorsitzende Maria Michalek (2.v.l). Friedhelm Schlichting und Uwe Hildebrandt (oben, r.) vom Unterbezirk waren Gäste der Versammlung. Adam</p>

Die große Mehrheit der Mitglieder des AWO-Stadtverbands sprach ihrer "Ria" am Samstagnachmittag dennoch das Vertrauen aus. Bei fünf Enthaltungen wählten die 46 Anwesenden sie erneut zur Vorsitzenden.

Voran ging eine teils heftige Diskussion um das schwebende Strafverfahren gegen Michalek. Die AWO-Vorsitzende hatte eine einwöchige Ferienfreizeit als zweiwöchige Maßnahme angemeldet, die fälschlich erhaltenen Zuschüsse aber inzwischen an die Stadt Haltern zurückgezahlt. "Die Innenrevision hatte nichts zu beanstanden", bestätigte der Geschäftsführer des Unterbezirks, Uwe Hildebrandt. Lediglich neue Formulare, wie in anderen Städten längst üblich, zur genaueren Erfassung der an Fahrten beteiligten Personen sind eingeführt worden.

Dem Antrag von AWO-Mitglied Jörg Erbguth, den Vorstand deshalb nur in Teilen zu entlasten, folgte die Versammlung nicht. Erbguth hatte argumentiert, dass die Vorsitzende erst dann entlastet werden könne, wenn das Strafverfahren abgeschlossen sei.

Friedhelm Schlichting, Vorsitzender des Unterbezirks, ermunterte die AWO, mehr Mitglieder zu werben. Derzeit sind es in Haltern 148. Die Organisation von Veranstaltungen für Ältere bleibt ein Schwerpunkt der Arbeit des Verbandes. Die Begegnungsstätte in der Recklinghäuser Straße soll u.a. durch Bilderausstellungen ein freundlicheres Gesicht erhalten. Spielenachmittage und Ausflugsfahrten bleiben Bestandteile des Programms, das durch neue Angebote wie Gedächtnistraining und Wassergymnastik ergänzt werden soll. Ellen Adam

Ute Petermann bleibt Stellvertreterin im AWO-Vorstand. Kassierer Edmund Baranowsky wird von Rolf Petermann unterstützt. Schriftführer ist Klaus Teigeler mit Erwin Senkel als Vertreter. Beisitzer sind Claudia Jahnke-Sterz, Kerstin Kinsky, Anne Mende, Renate Sauerbier und Dieter Zech.

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