Bauverzögerung: Die Eröffnung der neuen DRK-Kita verschiebt sich

hzDRK-Kita

Es gab schon länger Gerüchte in der Stadt, dass die DRK-Kita in der ehemaligen Martin-Luther-Schule nicht pünktlich fertig wird. Jetzt haben sich diese endgültig bestätigt.

Haltern

, 09.07.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich sollte die DRK-Kita in der ehemaligen Martin-Luther-Grundschule am 1. August ihren Betrieb aufnehmen, doch daraus wird nichts. Bürgermeister Bodo Klimpel teilte mit, dass es bis Mitte Oktober dauert, ehe dort die

Kinder in der Vier-Gruppen-Einrichtung betreut werden können.

Die Verwaltung habe in Absprache mit dem Träger bereits am 19. Juni vorsorglich die Eltern angeschrieben, die für ihre Kinder zum 1. August einen Betreuungsplatz in der Einrichtung bekommen haben. Sie sollen bis zum 15. Juli erklären, ob sie ab dem 1. August eine Interimslösung benötigen, um ihren Nachwuchs betreuen zu lassen. Alternativ-Lösungen sollen sowohl im Kinderbereich des Trigon an der Weseler Straße als auch im neu errichteten Mehrzweckraum der DRK-Juniorkita in Sythen zur Verfügung stehen.

SPD-Fraktionsvorsitzende fragte im Ausschuss nach

Gerüchte, dass die neue Kita nicht planmäßig fertiggestellt werden kann, gab es schon länger in der Stadt. Am 16. Juni hatte die SPD-Fraktionsvorsitzende Beate Pliete im Hauptausschuss danach gefragt, ob die Eröffnungspläne in Frage gestellt seien. Bodo Klimpel erklärte, dass die Kita seines Wissens pünktlich in Betrieb gehen könne. Am 18. Juni schränkte er diese Aussage im Rat ein und teilte mit, der Bauzeitenplan sei angefragt, liege aber noch nicht vor. Einen Tag später wurden die Eltern von der Stadt über die mögliche Verschiebung der Kita-Eröffnung informiert.

Die Verwaltung führt die Bauverzögerungen auf verschiedene Einzelpunkte zurück. So habe beispielsweise die Schadstoffsanierung länger gedauert als geplant. Probleme habe eine Elektrohauptleitung in der Betondecke gemacht. Eigentlich hätte kein Strom durchführen dürfen. Als sie durchtrennt wurde, sei aber plötzlich das Obergeschoss, in dem der Kreissportbund seine Büros hat, ohne Strom gewesen. Deshalb seien hier weitere Arbeiten erforderlich gewesen, um die Stromversorgung wieder herzustellen.

So soll es mit dem Umbau weitergehen

„Wir gehen nun davon aus dass wir die Ausbaugewerke innerhalb des Gebäudes mit den Malerarbeiten und der parallel ausgeführten Bauschlussreinigung am 11. September beenden können“, erklärte Bodo Klimpel. Danach könne das DRK die Einrichtung im Gebäude vornehmen lassen. Dafür würden etwa 14 Tage inklusive Nachreinigungen eingeplant.

Die Außenanlagen könnten erst nach dem Abbau des Fassadengerüstes beginnen und würden dann bis zum 9. Oktober dauern. Von großer Bedeutung seien die Fluchtwegtreppen, die nach draußen führen und erst danach eingebaut werden können. Davon hänge natürlich auch die bauordnungsrechtliche Abnahme

ab, so dass sich alle Arbeiten bis Mitte Oktober hinziehen würden.

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