Bei Müll- und Abwassergebühren schneidet Haltern im Vergleich gut ab

Abwasser- und Müllgebühren

Die Kosten für Müllentsorgung und Abwasser der Kommunen weichen stark voneinander ab. In Haltern sind sie günstig, hat der Bund der Steuerzahler NRW ermittelt.

Haltern

, 29.08.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei den Müll- und Abwassergebühren bezahlen die Haltener Bürger vergleichsweise wenig.

Bei den Müll- und Abwassergebühren bezahlen die Haltener Bürger vergleichsweise wenig. © picture alliance / dpa

Im Vergleich liegen die Kosten für Müllentsorgung und Abwasser in Haltern am unteren Ende der Vergleichsskala. Das belegen Zahlen, die der Bund der Steuerzahler NRW jetzt vorgelegt hat.

„Diesen Vergleich muss die Stadt Haltern in keiner Weise scheuen“, schreibt Stadtsprecher Georg Bockey in einer Pressemitteilung. „So werden in diesem Jahr beispielsweise für die Leerung der 120-Liter-Restmülltonne (ohne Bio- oder Grüne Tonne) in Haltern am See 166,32 Euro fällig. Damit ist die Seestadt die günstigste Stadt im Kreis Recklinghausen. Sie liegt 60 Euro unter dem Kreisdurchschnitt und um 135 Euro unter dem Wert von Herten. Im Landesdurchschnitt (da ist die Biotonne eingerechnet) liegt Haltern um 103 Euro günstiger.“

Niedrigste Gebühr im Kreis Recklinghausen

Zweitgünstigste Stadt im Kreisgebiet sei Haltern bei den Abwassergebühren. Hier schneide Dorsten mit 574 Euro um 20 Euro besser als Haltern (594 Euro) ab – wobei Haltern immer noch um 77 Euro besser als der Kreisdurchschnitt und um 132 Euro unter dem Landesdurchschnitt rangiere. Grundlage ist hierbei ein Vierpersonenhaushalt, der 200 Kubikmeter Frischwasser pro Jahr verbraucht und über eine versiegelte Fläche von 130 qm verfügt.

„Wenn beide Bereiche, Abfall- und Abwassergebühren, zusammengefasst sind, wird der Vergleich noch deutlicher“, so die Stadt. „Hier zahlt der Halterner Durchschnittshaushalt pro Jahr 760 Euro und damit am wenigsten im Kreis Recklinghausen. Hier liegt der Durchschnitt im Kreis bereits bei 898 Euro, der Durchschnitt im Land sogar bei 996 Euro.“

Lesen Sie jetzt