Bewaffneter Raubüberfall aus 2016 ist wieder Thema vor Gericht

Jugendgericht

Ein junger Mann soll zusammen mit einem bereits Verurteilten einen Kiosk in Haltern am See überfallen haben. Anfang Juli muss sich der 23-Jährige deshalb vor Gericht verantworten.

Haltern

, 22.06.2019, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist ein inzwischen 23-jähriger Halterner im vergangenen November vom Jugendgericht zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Laut Urteil hat der junge Mann drei räuberische Erpressungen auf dem Gewissen.

Dabei geht es um Überfälle auf einen Kiosk an der Sixtusstraße und die Tankstelle an der Thiestraße. Außerdem habe er 20.000 Euro Bargeld aus dem Firmentresor seiner Familie gestohlen. Diese Taten hatte der junge Mann eingeräumt, aber angegeben, von einem damals 26-Jährigen dazu angestiftet worden zu sein.

Ein 23-Jähriger aus Herne soll beteiligt gewesen sein

Im vergangenen Sommer ist dieser mutmaßliche Anstifter freigesprochen worden. Anfang Juli steht jetzt ein anderer mutmaßlicher Mittäter, ein ebenfalls 23-Jähriger aus Herne, vor Gericht. „Zusammen sollen sie einen versuchten bewaffneten Überfall eines Kiosks an der Römerstraße 22a am 18. Januar 2016 verübt haben“, berichtet Sabrina Martin Lopez, Sprecherin des Amtsgerichts Marl.

Der jetzt Angeklagte sei trotz seines Alters zur Tatzeit noch rechtlich als Heranwachsender zu behandeln. Die jetzt anstehende Verhandlung hat keinen Einfluss auf das bestehende Urteil des Unternehmersohnes.

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