Brand auf dem Prickings-Hof Polizei schließt vorsätzliche Brandstiftung aus

Redakteurin
Jürgen Wolter
Mit vielen Kräften war die Feuerwehr auf dem Prickingshof im Einsatz. © Jürgen Wolter
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Als am 14. November in der Mittagszeit der Strom auf dem Prickings-Hof ausfiel, hatte niemand mit einem größeren Schaden gerechnet. Doch schnell wurde deutlich, dass es brennt: Aus einem Stall drang dichter Rauch. Ein Einsatz der Feuerwehr war unumgänglich.

Zwei Tage nach dem Brand hat die Polizei den Schaden auf dem Bauernhof in Sythen am Niehüser Weg begutachtet. Die Brandermittler können jetzt definitiv eine Aussage zur Ursache machen.

Was vermutet wurde, hat sich bestätigt: In einer Unterverteilung des Hauptstromverteilers gab es einen technischen Defekt. „Wir können vorsätzliche Brandstiftung definitiv ausschließen“, sagte Polizeisprecher Andreas Lesch auf Nachfrage.

Keine Verletzten bei dem Brand

Den Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 5000 Euro. Prickings-Hof-Chef Thomas Döpper ist in erster Linie froh, dass bei dem Brand niemand verletzt wurde. Auch die 150 Rinder im Nebenstall gerieten weder in Panik noch erlitten sie Verletzungen. Die Fürsorge der Feuerwehr galt in erster Linie ihnen. Erst nach den Lüftungsmaßnahmen im Stall nahmen Kameraden den Verursacher der starken Qualmentwicklung ins Visier.

„Für uns ist der Fall jetzt abgeschlossen“, sagte Andreas Lesch. Der Betrieb auf dem Prickings-Hof geht längst wieder seinen gewohnten Gang.

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