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Bürgermeister zeichnet elf Halterner Feuerwehrleute aus

Feuerwehr

Im Alten Rathaus sind einige Feuerwehrleute für ihre langjährige Hilfsbereitschaft ausgezeichnet worden. Bürgermeister Bodo Klimpel sprach ihnen ein großes Lob aus.

Haltern

, 23.02.2019 / Lesedauer: 2 min
Bürgermeister zeichnet elf Halterner Feuerwehrleute aus

Elf Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr wurden im Alten Rathaus geehrt. Neun nahmen die Auszeichnung persönlich entgegen. © Jürgen Wolter

Es ist die verstörte Mutter mit dem Kleinkind auf dem Arm am Straßenrand, deren Wohnung gerade gelöscht wurde, oder der Schwerverletzte, der dank schneller Hilfe einen Unfall überlebt hat: „Sie sind der Lohn für euren Einsatz“, sagte Stadtbrandinspektor Georg Rohlf bei der Feuerwehrehrung im Alten Rathaus am Donnerstag.

Gemeinsam mit Bürgermeister Bodo Klimpel, Landrat Cay Süberkrüb, Bezirksbrandmeister Donald Niehues und Kreisbrandmeister Robert Gurk zeichnete Stadtbrandmeister Georg Rolf elf Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Haltern für ihre langjährigen Dienst- und Mitgliedszeiten aus. Neun konnten die Ehrung persönlich entgegennehmen.

Bürgermeister würdigt den Einsatz

In seinem Grußwort würdigte zunächst Bürgermeister Bodo Klimpel den Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte. Durch ihr Engagement hätten die Feuerwehrleute viele Freunde in der Halterner Bevölkerung gewonnen. Ohne ihre Einsatzbereitschaft sei eine Kultur des Helfens nicht denkbar, sagte der Halterner Bürgermeister. „Sie haben die Sicherheit in unserer Stadt erhöht.“ Landrat Cay Süberkrüb lobte die Zusammenarbeit der Wehren im Kreis Recklinghausen, die sich auch über die Stadtgrenzen hinaus gegenseitig unterstützten.

97 Einsätze musste die Halterner Wehr allein beim Sturmtief Friederike fahren, der heiße Sommer und die Waldbrände stellten sie ebenfalls vor schwierige Herausforderungen. „Sie haben sie alle gemeistert“, so der Landrat, der sich ebenso wie Bodo Klimpel auch bei den Ehefrauen und Familien der Feuerwehrleute für ihre Unterstützung bedankte. Eindringlich forderte Süberkrüb erneut den Respekt und die Unterstützung der Bevölkerung für die Feuerwehren bei ihren Einsätzen. „Leider kommt es immer wieder zu Beschimpfungen, Beleidigungen und sogar Tätlichkeiten gegenüber Feuerwehrleuten im Einsatz. Das muss aufhören und dafür setzten wir uns auch auf politischer Ebene ein“, so Süberkrüb.

Zu wenig Lehrgänge

Ein Thema auf der Feuerwehrehrung war auch die zu geringe Anzahl von Lehrgängen, die die Feuerwehrleute zur Aus- und Weiterbildung angeboten bekommen. Durch neue Schulungsorte könnte hier Abhilfe geschaffen werden.

Bei einem Imbiss im Gewölbekeller des Alten Rathauses ließen die Gäste den Abend gemütlich ausklingen.

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