Corona: 81-jährige Frau - Kreis meldet zweiten Todesfall für Haltern

Coronavirus

Am Dienstag hat der Kreis Recklinghausen in seiner Statistik einen weiteren Todesfall für Haltern am See veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine 81-jährige Frau.

Haltern

, 29.12.2020, 11:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Dienstag hat der Kreis in seinem täglichen Corona-Bericht den zweiten Todesfall für Haltern gemeldet.

Am Dienstag hat der Kreis in seinem täglichen Corona-Bericht den zweiten Todesfall für Haltern gemeldet. © picture alliance / dpa

Es wird vermutet, dass es sich bei der Verstorbenen um eine Seniorin aus einem Altenwohnheim handelt. Der Kreis gibt es aus datenschutzrechtlichen Gründen jedoch keine detaillierten Auskünfte über die jeweiligen Todesfälle.

In ihrem täglichen Bericht hatte die Behörde am Dienstagvormittag für das gesamte Kreisgebiet zehn weitere Todesfälle gemeldet. Auch in Halterns Nachbarstadt Dorsten ist eine Frau mit 81 Jahren verstorben, in Oer-Erkenschwick ein 72 Jahre alter Mann und in Recklinghausen eine 90-jährige Frau sowie sechs Männer im Alter von 61, 71, 79, 80, 91 und 93 Jahren. Alle waren zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

Zeitliche Verzögerungen möglich

Den ersten Corona-Todesfall für Haltern hatte der Kreis am 11. Dezember in seiner Statistik vermeldet. Dabei handelte es sich um einen 82-jährigen Mann. Wie sich herausstellte, war er bereits am 26. November im Halterner Krankenhaus verstorben.

In der Statistik kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen, weil das Kreisgesundheitsamt die Fälle erst erfasst, wenn eine schriftliche Todesbescheinigung vorliegt. „In die Statistik des Kreises Recklinghausen fließen die Todesfälle ein, bei denen die Infektion mit dem Corona-Virus durch den behandelnden Mediziner als Todesursache oder als mit zum Tode führende Ursache festgestellt wurde“, stellte Kreissprecherin Lena Heimers in diesem Zusammenhang klar.

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Bereits in Kürze dürfte in der Statistik des Kreises wahrscheinlich mindestens ein weiterer Todesfall für Haltern auftauchen. Eine Leserin hatte uns berichtet, dass am 22. Dezember, also kurz vor Heiligabend, ihr 86-jähriger Vater an den Folgen einer Covid-19-Infektion im Sixtus-Hospital verstorben ist. Sein Tod wird in den amtlichen Mitteilungen des Kreises Recklinghausen bisher aber noch nicht erwähnt.

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