Meinung

Corona: Die Stadt Haltern sollte über Schulschließungen entscheiden dürfen

Am Montag sind die Ferien vorbei. Dann geht auch hoffentlich mein Sohn wieder zur Schule. Flächendeckenden Distanzunterricht darf es nicht wieder geben. Ein Kommentar.
Mit Maske und Abstand - lasst die Schulen auf! © picture alliance/dpa

Viele Eltern wissen nur zu gut, wie furchtbar es ist, Arbeit und Homeschooling zu vereinbaren. Es ist eine Belastungsprobe. Für die Erwachsenen und vor allem für die Kinder, die seit fast zwei Jahren mit dem Hin und Her umgehen müssen.

Flächendeckender Distanzunterricht wäre jetzt nur schwer vermittelbar. Denn was sollen Schulen noch machen, um den Schülerinnen und Schülern einen sicheren Unterricht gewährleisten zu können? Hygienemaßnahmen, Lüften, Abstand halten, Maske tragen, Impfungen und Tests – viel mehr ist nicht möglich.

Ganze Bundesländer oder Landkreise in den Distanzunterricht zu schicken, macht auch keinen Sinn. Haltern am See ist dafür ein gutes Beispiel: Die Stadt musste sich immer an die Regeln des Landes oder des Kreises halten. Doch häufig waren die Coronazahlen in der Seestadt nicht mal annähernd so hoch wie in anderen Kreisstädten zum Beispiel. Trotzdem mussten die Halternerinnen und Halterner alle Regeln anwenden.

Besser wäre es für die Zukunft, wenn der Schulträger, also die Stadt Haltern, selbst entscheiden dürfte, ob er die Schulen auflässt oder eben nicht. Natürlich orientiert an festgelegten Coronazahlen. Bei einer Überschreitung von bestimmten Grenzen hätten sicherlich auch die Eltern und Kinder mehr Verständnis für Schulschließungen.

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