Corona-Krise in Haltern: Großer Run auf Not-Betreuung in den Kitas und Schulen bleibt aus

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Die Schulen und Kindergärten bieten seit Mittwoch eine Not-Betreuung für Kinder an, deren Eltern beide in unverzichtbaren Bereichen arbeiten. In Haltern ist die Nachfrage noch verhalten.

Haltern

, 19.03.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Schulen und Kitas des Landes sind seit Montag aufgrund der Corona-Krise geschlossen. Für die Schüler der Stufen 1 bis 6 sowie für Kindergartenkinder soll die Betreuung gewährleistet sein, sollten beide Elternteile bzw. ein alleinerziehendes Elternteil in sogenannten „kritischen Infrastrukturen“ arbeiten. Darauf haben sich in der vergangenen Woche die Behörden verständigt. Dazu gehören der Gesundheits- und Energiesektor, Lebensmittel-Einzelhandel, das Transport- und Finanzwesen und einige mehr.

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In Haltern nahmen beziehungsweise nehmen diese Notfall-Betreuung bisher in den Schulen maximal 15 Kinder wahr. Stand am Mittwoch (18. März) war, dass von den drei weiterführenden Schulen lediglich in der Alexander-Lebenstein-Realschule ab Montag maximal zwei Schüler betreut werden müssen. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit.

In den Grundschulen stellt sich die Lage (Stand 18. März) wie folgt dar:

  • Marienschule: Ab Donnerstag (19. März) 1 bis 6 Kinder
  • Katharina-von-Bora: Ab Donnerstag 2 bis 3, voraussichtlich ab 30. März 3 bis 4
  • Lambertusschule: Ab 30. März gegebenenfalls 2
  • GS Sythen/Lavesum: Ab Donnerstag (19. März) 1 Kind

In den Halterner Kindertagesstätten ist die Nachfrage höher, Stand Dienstag (17. März) waren es 13 Kinder, die betreut werden sollten, für die kommende Zeit wurde die Zahl mit 50 Kindern angegeben. Doch nicht jedes der aufgeführten Kinder benötige jeden Tag eine Betreuung, hieß es, bei einigen Kindern werde die Betreuung zudem nur für bestimmte Wochen benötigt.

Das Familienzentrum Conzeallee vermeldete in der nächsten Zeit mit 7 Kindern die höchste Betreuungszahl für Haltern, gefolgt vom Familienzentrum Sythen (6) und den katholischen Kitas St. Maria Magdalena (5) und St. Sixtus (5). Keine Betreuungsgruppen gibt es zurzeit in St. Laurentius II, St. Joseph, St. Lambertus, St. Marien, St. Andreas und St. Antonius. Die Anzahl der zu betreuenden Kinder könne sich jederzeit ändern, hieß es von der Stadt.

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