Corona stellt OGS-Ferienbetreuung in Haltern vor große Herausforderungen

Ferienprogramm

Rund 30 Kinder nahmen an der OGS-Ferienbetreung in der Katharina-von-Bora-Schule teil. Für die Betreuer bedeutete das einen großen Aufwand.

Haltern

, 07.08.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
OGS-Ferienbetreuung in Haltern: große Herausforderungen durch Corona.

OGS-Ferienbetreuung in Haltern: große Herausforderungen durch Corona. © Jürgen Wolter

In Corona-Zeiten ist alles anders. Auch die Ferienbetreuung von rund 30 Kindern in der Katharina-von-Bora-Schule lief nicht so ab wie gewohnt: Für das Betreuerteam um Maike Rabenschlag eine echte Herausforderung.

„Wir wussten ja bis zuletzt nicht, ob wir das Programm überhaupt durchziehen könnten“, sagt sie. In der Schule wird die OGS-Ferienbetreuung gemeinsam von der Caritas, der Marien- und der von-Bora-Schule durchgeführt.

„Geplante Ausflüge mussten wir streichen. Da die Kinder immer nur in festen Kleingruppen betreut werden dürfen, hätte ich drei Busse statt sonst einem chartern müssen. Das wäre viel zu teuer geworden, solche Kosten hätten wir den Eltern auch nicht zumuten können.“

Jede Schere, jeder Pinsel wurde nach Gebrauch desinfiziert

Also fand das gesamte Programm in der Katharina-von-Bora-Schule statt. Auch hier wurden die drei Gruppen getrennt. Die Räume wöchentlich gewechselt. „Wir mussten jede Schere, jeden Pinsel desinfizieren. Für jedes Kind haben wir ein Set Buntstifte gekauft, damit wir die nicht auch noch desinfizieren mussten“, sagt Maike Rabenschlag.

Die Kinder ließen ihrer Kreativität freien Lauf, bastelten und bemalten Jute-Tüten,. Schürzen oder Holzlatten. Die Betreuung fand vom 20. Juli bis zum 7. August statt. Anschließend konnten alle ihre Werke mit nach Hause nehmen.

Ab Schulbeginn soll die OGS-Betreuung möglichst normal anlaufen. „Wie wir alles im einzelnen organisieren, steht aber noch nicht fest“, sagt Maike Rabenschlag.

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