Coronavirus: Besucher-Stopp im Halterner St.-Sixtus-Hospital verhängt

KKRN

Das St.-Sixtus-Hospital hat die aktuelle Situation bezüglich des Coronavirus neu bewertet und ab sofort bis auf Weiteres ein Besuchsverbot verhängt.

Haltern

, 16.03.2020, 12:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Krankenhaus hat ein Besuchsverbot verhängt.

Das Krankenhaus hat ein Besuchsverbot verhängt. © Kevin Kindel (Archiv)

Ausnahmeregelungen können lediglich in medizinisch begründeten Fällen getroffen werden: „In solchen Ausnahmefällen muss im Vorfeld des Besuchs Rücksprache mit der jeweils zuständigen Station des Krankenhauses gehalten werden“, so Dr. Andreas Weigand, Geschäftsführer des Klinikverbundes KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH, zu dem auch das Halterner St.-Sixtus-Hospital gehört.

Patienten, die zur Notfallbehandlung in eines der vier Krankenhäuser des Verbundes kommen, sollen „weiterhin auf qualitativ hohem Niveau behandelt und bei Bedarf stationär versorgt“ werden, teilte das KKRN mit.

Schutz von Patienten, Besuchern sowie Mitarbeitern

Die Maßnahme diene dem Schutz von Patienten, Besuchern sowie Mitarbeitern und soll eine Ausbreitung des Coronavirus verhindern.

Patienten, bei denen ein Verdacht auf das Coronavirus besteht, sind dazu angehalten, sich vorerst telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst die richtige Anlaufstelle, erreichbar unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117.

Weiterhin darf ein Patient mit Verdacht auf Coronavirus die Krankenhäuser des Klinikverbundes nicht ohne telefonische Ankündigung betreten. An den Krankenhaus-Eingängen sind hierfür Schilder angebracht, die unbedingt beachtet werden sollen.

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