Das St.-Sixtus-Hospital in Haltern betreut im KKRN die wenigsten Patienten, die am Coronavirus erkrankt sind. © G. Schmidt
Coronavirus

Coronavirus: Die Situation im KKRN hat sich stabilisiert

Im Katholischen Klinikum Ruhrgebiet Nord (KKRN) werden insgesamt - Stand 6. Januar - 81 Menschen wegen des Coronavirus behandelt. So verteilt sich die Situation auf die vier Krankenhäuser.

Im Dezember hatte sich die Lage im Krankenhausverbund Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord (KKRN) mit seinen Standorten in Haltern, Dorsten, Marl und Westerholt erheblich verschärft. Es wurden Besuchsverbote verhängt und Operationen verschoben. Zudem gab es kleinere Ausbrüche unter den Mitarbeitern in Marl und Westerholt. Mittlerweile hat sich die Situation – auch in den Intensivstationen – entspannt.

Stand 6. Januar (Mittwoch) lagen auf den Intensivstationen des KKRN zusammengefasst 10 Patienten, die am Coronavirus infiziert sind oder als Verdachtsfälle gelten, das teilte Dr. Stefan Matzko, leitender Oberarzt am Halterner St. Sixtus-Hospital, mit.

So verteilt sich die Situation auf die einzelnen Standorte:

  • Haltern: Zwei Personen liegen Corona-bedingt auf der Intensivstation des St.-Sixtus-Hospitals. Eine davon gilt als Verdachtsfall. Neun weitere Personen werden auf der Isolierstation des Hospitals behandelt. Insgesamt sind 9 Mitarbeiter am Coronavirus erkrankt und in Quarantäne.
  • Marl: In Marl liegen vier Personen wegen des Coronavirus auf der Intensivstation. Davon sind drei positiv getestet, eine Person gilt als Verdachtsfall. 19 Infizierte und ein Verdachtsfall liegen zusätzlich auf der Isolierstation. 17 infizierte Mitarbeiter und vier weitere als Kontaktpersonen sind in Quarantäne.
  • Westerholt: In Westerholt wird eine positiv getestete Person intensivmedizinisch behandelt. 17 Personen liegen auf der Intensivstation. 13 infizierte Mitarbeiter und sechs weitere als Kontaktperson sind in Quarantäne.
  • Dorsten: In Dorsten werden drei Personen, davon ein Verdachtsfall, intensivmedizinisch behandelt. Insgesamt 25 Personen, vier Verdachtsfälle, sind auf der Intensivstation. Vier Mitarbeiter, die am Coronavirus erkrankt sind, sind in Quarantäne.

Dr. Stefan Matzko erkennt eine Stabilisierung der Lage. „Die Pandemie belastet uns auf den Intensivstationen, aber sie war vor Weihnachten im KKRN auch schon schlechter. Wir erleben eine Stabilisierung der Situation und keine weitere Verschärfung.“

Dr. Stefan Matzko, leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin, Fachbereich Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin sowie Leiter der internistischen Intensivmedizin am Halterner St. Sixtus-Hospital, erkennt eine Stabilisierung der Situation.
Dr. Stefan Matzko, leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin, Fachbereich Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin sowie Leiter der internistischen Intensivmedizin am Halterner St. Sixtus-Hospital, erkennt eine Stabilisierung der Situation. © G. Schmidt © G. Schmidt

Auch die Anzahl der mit dem Coronavirus erkrankten Mitarbeiter ist gesunken. Auch da sei die Lage vor Weihnachten kritischer gewesen. „Sie ist noch nicht entspannt, aber durchaus beruhigt“, so Matzko. „Gerade in Marl und Westerholt gab einen kleinere Ausbruch“, sagt er, „gerade dort hat sich die Situation stabilisiert“.

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