Coronavirus: Spielplätze in Haltern werden wieder freigegeben

Coronavirus

Das wird viele Eltern und vor allem Kinder in Haltern am See freuen: Die Spielplätze werden bald wieder freigegeben. Außerdem gibt es Neuigkeiten zur VHS, der Musikschule und Nagelstudios.

Haltern

, 04.05.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Spielplätze in Haltern sind ab Donnerstag wieder freigegeben.

Die Spielplätze in Haltern sind ab Donnerstag wieder freigegeben. © Privat

Mit der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW sind am Montag (4. Mai) neue Regeln in Kraft getreten. Zwar bleibt das Kontaktverbot und die Maskenpflicht, die nun auch auf Kultur- und Freizeiteinrichtungen ausgeweitet wird, bestehen. Doch es sind auch einige Lockerungen enthalten, die für Haltern am See relevant sind. Hier ein Überblick:

Spielplätze: Ab Donnerstag (7. Mai) sind die Spielplätze wieder geöffnet. Dabei verweist die Stadtverwaltung an die Eigenverantwortung der Menschen und die Hygienevorschriften des Robert-Koch-Instituts (RKI). „So weit es geht, soll der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden“, teilte die Stadt Haltern am Montag mit.

Noch nicht abgebaut wird allerdings der Bauzaun in der Stadtmühlenbucht am Wasserspielplatz. „Hier steht noch die Inbetriebnahme der Wasserläufe aus. Dazu müssen auch Wasserproben entnommen und analysiert werden. Erst danach kann der Spielplatz freigegeben werden“, so die Stadt.

Volkshochschule (VHS): „Unser Team freut sich sehr über diese Entwicklung“, sagt VHS-Leiterin Ester-Joy Dohmen zu den Lockerungen für Bildungseinrichtungen. „Wir werden jetzt so schnell wie möglich prüfen, welche Kurse wieder angeboten werden können.“

Wahrscheinlich könnten die ersten Kurse bereits ab dem 18. Mai wieder durchgeführt werden, so Dohmen. Über die neuen Angebote wird die VHS kurzfristig informieren.

Städtische Musikschule: Auch die Musikschule arbeitet daran, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um einen Unterricht unter Berücksichtigung der vorgegebenen Hygienemaßnahmen anbieten zu können. Dazu zählt unter anderem die Beschaffung geeigneter Spuckschutzwände. In Musikschulen ist nur Einzelunterricht zulässig, in, wie die Stadt mitteilte, „atmungsaktiven Fächern“ wie Gesang oder bei Blasinstrumenten sei eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen.

„Da der Schutz der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte weiterhin oberste Priorität hat, wird die Musikschule ihren Betrieb erst dann wieder aufnehmen, wenn entsprechende Schutzmaßnahmen umgesetzt werden konnten. Dies wird voraussichtlich noch etwa eine Woche in Anspruch nehmen“, sagt Musikschulleiterin Verena Voß.

Frisöre, Fußpflege: Seit Montag (4. Mai) dürfen Frisörinnen und Frisöre wieder tätig sein. Auch Dienstleistungen der medizinischen und kosmetischen Fußpflege sind wieder erlaubt. Dabei gelten Hygieneauflagen, wie zum Beispiel das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes von Dienstleistern und Kunden sowie die Beschränkung der Personenanzahl auf einen Kunden pro zehn Quadratmeter.

Weiterhin nicht erlaubt sind laut Stadt Maniküren, Gesichts- und Kosmetikbehandlungen sowie das Tätowieren.

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