Dächer der Stadt sind heiß umworben

Photovoltaik

HALTERN Grüner Strom mit Photovoltaik: Es gibt sie schon, die Solaranlagen auf den Dächern öffentlicher Gebäude in Haltern. An der Hauptschule etwa, oder dem Berufskolleg. Vielleicht kommen bald noch einige mehr dazu, im Rahmen von Projektpartnerschaften.

von Von Katarina Engelhardt

, 09.07.2009, 11:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dächer der Stadt sind heiß umworben

Ingo Bunte von der Firma REW-Solartechnik erklärt Ellen Butgereit aus Haltern die Funktionsweise einer Solaranlage.

Malleck erklärt, wie so eine Kooperation zwischen öffentlicher Hand und privater Wirtschaft aussehen könnte: „Wir stellen die Technik, installieren die Anlage und die Stadt partizipiert mit fünf Prozent.“ Nach zehn Jahren ginge die Anlage in den Besitz der Stadt über. Vorausgesetzt natürlich, man findet Gebäude, deren bauliche Lage für eine Photovoltaik optimal ist.

„Unabhängig von den einzelnen Interessenten werden zehn Gebäude zurzeit auf eine Eignung hin überprüft“, sagt Kiski. Profitieren von solchen Energiespar-Partnerschaften können beide Seiten: Unternehmen wie REW versprechen sich dadurch mehr Aufmerksamkeit. Und die Stadt kann sich mit dem Prädikat „umweltbewusst“ schmücken. In punkto „regenerative Energien“ hat die Stadt schon einiges auf den Weg gebracht, 119 Photovoltaikanlagen gibt es allein im Stadtgebiet mit einer Gesamtleistung von 971 kW; zudem auch großflächige Anlagen von landwirtschaftlichen Betrieben. Kiski: „Gerade wir als ‚Stadt im Grünen‘ und ‚Naherholungsgebiet‘ sollten auch im Energie- und Klimaschutz eine zeitgemäße Rolle spielen.“

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