Warum sich Halterns Weltmeister Benedikt Höwedes vegan ernährt

Klatsch und Tratsch

Immer mehr Promis verzichten auf tierische Produkte und ernähren sich vegan. Auch Halterns Weltmeister Benedikt Höwedes gehört dazu. Warum, hat er nun in einem Interview erklärt.

Haltern

, 04.11.2020, 08:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
In einem Interview hat sich Benedikt Höwedes nun unter anderem zu seiner veganen Ernährungsweise geäußert.

In einem Interview hat sich Benedikt Höwedes nun unter anderem zu seiner veganen Ernährungsweise geäußert. © picture alliance / Ina Fassbende

Vor seinem Wechsel nach Moskau plagten Halterns Ex-Fußballprofi Benedikt Höwedes immer wieder Muskelverletzungen. Dann stellte er seine Ernährung um, lebt seitdem vegan.

„Ich lag teilweise längere Zeit auf der Behandlungsbank, als ich auf dem Platz stand. Das hat sich mit der Ernährungsumstellung geändert“, hat der Halterner nun in einem Interview der „Augsburger Allgemeine“ erklärt. „Es dauerte nicht lange, und ich fühlte mich besser. Ich war weniger oft erschöpft und erholte mich schneller. Auch meine Verletzungen nahmen ab.“

Der Mannschaftskoch der Moskauer sei fassungslos gewesen, als er von seinem Ernährungsstil erfuhr. „Wo willst du denn die Kraft hernehmen, wenn du kein Fleisch isst, hat er mich gefragt“, so Höwedes. In Russland gebe es kaum Veganer. „Da wird sehr viel Fleisch gegessen. Teilweise habe ich dann selbst vorgekocht und mein Essen mitgebracht. Generell hatte ich den Eindruck, dass man im russischen Fußball in vielen Dingen altmodischer aufgestellt ist und sich nicht so mit neuen Ideen auseinandersetzt.“

„Geisterspiele haben mir die Entscheidung leichter gemacht“

In der Entscheidung seine Karriere zu beenden habe seine Familie, insbesondere sein Sohn, die größte Rolle gespielt, erklärt Höwedes außerdem in dem Interview. „In der Zeit in Moskau habe ich leider nicht viel von ihm gehabt. Da waren die Corona-Zeiten vielleicht ein Wink mit dem Zaunpfahl.“

Es sei schwer, auf diesen Moment zu verzichten, in einem ausverkauften Stadion aufzulaufen. „Das pusht dich auch nach vielen Jahren noch als Spieler. Die Geisterspiele haben mir die Entscheidung leichter gemacht und mich darin bestärkt, einen Schlussstrich zu ziehen“, so Höwedes.

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