Das steckt hinter dem neuen Haltern-Graffiti an der Münsterstraße

Skyline

Seit dieser Woche ist ein neues Kunstwerk im Halterner Stadtbild zu sehen: Ein deutschlandweit tätiges Graffiti-Duo hat sich an der Münsterstraße verewigt.

Haltern

, 22.08.2019, 12:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das steckt hinter dem neuen Haltern-Graffiti an der Münsterstraße

Jaroslaw Masztalerz (l.) und Alex Weigandt haben vier Tage lang an der Wand gearbeitet. © Kevin Kindel

Vorher braune Backstein-Fassade, jetzt knallbunt mit der „Skyline“ der Stadt Haltern am See versehen: Ein Trafo-Gebäude der Stadtwerke an der Münsterstraße ist in dieser Woche neu gestaltet worden. Auf einer Fläche von etwa 15 mal 3,5 Metern sind verschiedene Halterner Sehenswürdigkeiten aufgesprüht.

Mehr als 30 Stunden Arbeit stecken in dem Werk des Graffiti-Duos Tubuku, das in ganz Deutschland tätig ist. Jaroslaw Masztalerz und Alex Weigandt (beide 35) haben die Orte, etwa die Sixtuskirche, das Römermuseum oder das Seebad von einem kleinen Entwurf auf die große Wand übertragen.

Das steckt hinter dem neuen Haltern-Graffiti an der Münsterstraße

Alex Weigandt arbeitet an den letzten Feinheiten des Graffiti. © Kevin Kindel

„Graffiti ist der beste Schutz gegen Graffiti“, sagt Alex Weigandt zum Hintergrund der Aktion. In drei Jahren sei noch nie eine Arbeit des Duos übersprüht worden. „Weil es jemand offenbar so gut fand, ist aber schon mal etwas aus einer Metalltafel herausgeflext worden“, sagt Weigandt grinsend.

Stadtwerke-Chef Carsten Schier hat die Sprayer über die Marketingfirma Erlebe Haltern beauftragt, die das Motiv entwickelt hat. „Ich finde das Ergebnis ganz grandios“, sagt er: „Die Wand hat jetzt einen ganz anderen Charakter.“ Kosten möchte er nicht nennen, die Arbeit der Sprayer sei für die Stadtwerke aber günstiger gewesen als die Grundierung eines Malermeisters.

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