Der mutmaßlich höchste Weihnachtsbaum Halterns steht direkt am Steverufer

hzHalterns größter Weihnachtsbaum

Alle zwei Jahre schmücken Erwin und Monika Marten-Morscheck ihre Gartenfichte mit einer Riesenlichterkette. Sie hat eine besondere Geschichte.

Haltern

, 08.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es kommen immer mal wieder Passanten vorbei, die ihr Handy zücken und ein Foto machen: Direkt am Steverufer steht ein Weihnachtsbaum, der der größte in Haltern sein könnte.

Alle zwei Jahre schmücken Erwin und Monika Marten-Mroschek ihre große Fichte mit unzähligen Lichtern. Sie wohnen an der Straße im Greinenkamp, direkt am Ufer der Stever. Hier kommen viele Spaziergänger und Wanderer vorbei.

„Der Baum ist grade in der Dämmerung schon ein beliebtes Fotomotiv geworden“, sagt Erwin Marten-Morschek. Er schätzt, dass die Fichte inzwischen 17 bis 18 Meter hoch ist. Und sie hat eine besondere Geschichte.

Eine Fichte mit Geschichte

“Als meine Frau sieben Jahre alt war, stand der Baum hier im Haus meiner Schwiegereltern als Weihnachtsbaum im Wohnzimmer“, sagt er. Anschließend wurde die Fichte in den Garten gepflanzt, sie steht dort nur wenige Meter vom Ufer der Stever entfernt und hat dadurch offenbar optimale Bedingungen und wird gut mit Wasser versorgt. In nunmehr 44 Jahren ist sie zu einem stattlichen Baum geworden.

„Wir schaffen es nicht jedes Jahr, den Baum zu schmücken, aber diesmal war er mal wieder dran“, sagt Erwin Marten-Morscheck. Es wird natürlich immer schwieriger, die Lichterketten auch in die Spitze zu hängen. In der Vergangenheit wurde dafür schon mehrmals ein Trecker benutzt, aber damit kommt man inzwischen auch nicht mehr hoch genug. In diesem Jahr half ein Halterner Gartenbauunternehmen mit dem Hubsteiger aus.

600 Meter Lichterkette

Insgesamt, so schätzt Erwin Marten-Morscheck, hängen rund 600 Meter Lichterkette in dem Baum. Die Zahl der LED-Leuchten geht in die Tausende. Auch vom gegenüberliegenden Steverufer ist der Baum der Hingucker in den Abendstunden. „Von der Seite spiegeln sich die Lichter im Wasser der Stever“, sagt Erwin Marten-Morscheck. „Das sieht besonders schön aus.“

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