Der neue Anbau der Marienschule hat jetzt den kirchlichen Segen

Marienschule

Weil es in der OGS zu eng wurde, brauchte die Marienschule einen neuen Anbau. Der ist jetzt fertig und erhielt von Kaplan Jan Tasler den kirchlichen Segen.

Haltern

, 10.10.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kaplan Jan Tasler segnete den Anbau der Marienschule. Beim Wortgottedienst wirkten alle Marienschüler mit.

Kaplan Jan Tasler segnete den Anbau der Marienschule. Beim Wortgottedienst wirkten alle Marienschüler mit. © Jürgen Wolter

Schüler, Lehrer und Eltern freuen sich über den neuen Anbau an der Marienschule. Am Freitag wurde er von Kaplan Jan Tasler aus der Pfarrei St. Sixtus offiziell eingesegnet. Davor gab es einen Wortgottesdienst auf dem Schulhof, bei dem alle Schüler mitwirkten.

Im neuen Anbau sind zwei Klassenräume von je 72 Quadratmetern und ein Differenzierungs- und Konferenzraum von etwa 15 Quadratmetern Größe untergebracht. „Da unsere OGS sehr gut angenommen wird, mussten dort zuletzt immer wieder Kinder auf eine Warteliste gesetzt werden. Das ist jetzt durch den neuen Anbau vorbei, wir können der OGS zusätzlichen Raum anbieten“, sagt Schulleiterin Susanne Ploner. Einer der Klassenräume im neuen Anbau wird jetzt als Medienraum genutzt.

Anbau kostete 640.000 Euro

Vor knapp einem Jahr begannen die Arbeiten. „Bis zu den Sommerferien war dann schon alles fertig“ freut sich Susanne Ploner. Insgesamt hat der Anbau 640.000 Euro gekostet, 90 Prozent der Summe stammen aus Fördermitteln des Landes NRW. „Außerdem wurde auch noch eine neue Heizung für die ganze Schule eingebaut und die Parkplätze wurden erweitert. Darauf wies Halterns

stellvertretende Bürgermeisterin Hiltrud Schlierkamp in ihrem Grußwort hin.

Der neue Anbau der Marienschule umfasst zwei Klassenzimmer und einen Differenzierungsraum.

Der neue Anbau der Marienschule umfasst zwei Klassenzimmer und einen Differenzierungsraum. © Jürgen Wolter

Die offiziellen Einweihung des Anbaus erfolgte mit einem Wortgottesdienst unter freiem Himmel auf dem Schulhof, den Kaplan Jan Tasler von der Pfarrei St. Sixtus gestaltete. Dabei wirkten alle Schüler der Marienschule mit. Sie stellten spielerisch dar, dass dieses neue Haus im Vertrauen auf Gott gebaut ist.

Offener Durchgang zum alten Schulgebäude

Dem Gottesdienst wohnten mehrere Mitarbeiter der Stadtverwaltung bei, auch der ehemalige Leiter des Schulamtes Ludger Muck. „Er hat viele tolle Ideen gehabt, die in die Planung eingeflossen sind“, sagt Susanne Ploner. „Wir freuen uns auch, dass der Anbau einen Durchgang zum bisherigen Schulgebäude hat und sich deshalb prima in die Räumlichkeiten einfügt.“

Zum Abschluss segnete Jan Tasler den Abbau mit Weihwasser. Die Schüler haben ihn bereits in Beschlag genommen. Seine erste Bewährungsprobe hat er also schon bestanden.

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