In Coronazeiten gewinnt die Betreuung von Kindern, deren Eltern an Sucht- oder psychischen Erkrankungen leiden, an Bedeutung.
In Coronazeiten gewinnt die Betreuung von Kindern, deren Eltern an Sucht- oder psychischen Erkrankungen leiden, an Bedeutung. © picture alliance/dpa
Ein Teufelskreis

Die Coronakrise stellt die Arbeit von pro anima vor Herausforderungen

Pro anima in Haltern kümmert sich um Kinder ab dem 4. Lebensjahr, deren Eltern psychische oder Suchtprobleme haben. Die Arbeit ist in Coronazeiten wichtiger, aber auch schwieriger geworden.

Pro anima ist eine Kooperation zwischen dem Fachdienst Gesundheit des Kreises Recklinghausen und dem Caritasverband Ostvest/Haltern. Das Angebot ist für die betroffenen Familien kostenlos. Viele örtliche Verbände, Institutionen, Personen und Gruppen unterstützen die Arbeit, sei es fachlich, ideell oder durch finanzielle Zuwendungen. Ansprechpartnerin bei der Caritas ist Marion Schorn. Sie betreut weiterhin Kinder und betroffene Familien. „Eigentlich ist es ein Teufelskreis“, sagt sie unter Bezug auf die aktuelle Corona-Situation.

Angst- und Schuldgefühle

„Der Bedarf ist da und wird voraussichtlich steigen“

Über den Autor
Redaktion Haltern
Studium der Germanistik, Publizistik und Philosophie an der Ruhr Universität Bochum. Freie Autorentätigkeit für Buchverlage. Freier Journalist im nördlichen Ruhrgebiet für mehrere Zeitungshäuser. „Menschen und ihre Geschichten faszinieren mich nach wie vor. Sie aufzuschreiben und öffentlich zugänglich zu machen, ist und bleibt meine Leidenschaft.“
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