Die Hebammen betreuen Mütter ambulant vor und nach der Geburt

hzIm Sixtus-Hospital

Die Geburtsstation im Sixtus-Hospital ist zu, aber dennoch können sich Schwangere oder Mütter vor und nach der Entbindung ambulant betreuen lassen. Schirin Sala nimmt das gern in Anspruch.

Haltern

, 02.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Schirin Sala, die von Duisburg nach Haltern gezogen ist, erwartet ihr drittes Kind. Errechneter Termin ist der 9. April. Ihre Söhne, fünf und drei Jahre alt, kamen im Halterner Krankenhaus zur Welt, jetzt geht sie zur Entbindung ins Elisabeth-Krankenhaus nach Dorsten. Dort sind bekanntlich die Halterner Hebammen seit Schließung der Geburtsstation tätig. Schirin Sala sucht die Vertrautheit: „In Haltern war ich sehr zufrieden mit den Hebammen, ich glaube, jetzt bin ich in Dorsten auch gut aufgehoben.“

Hebamme Claudia Müffler hört das gern. Sie sitzt mit Schirin Sala in einem Zimmer des Sixtus-Hospitals, um die bevorstehende Geburt zu besprechen. Denn das Sixtus-Hospital bietet Frauen eine Schwangeren- und Wochenbettambulanz an. „Wir besprechen gerade Einzelheiten zur Geburt“, erklärt Claudia Müffler, „alle Daten werden anschließend nach Dorsten übermittelt und liegen so zum Geburtstermin vor.“ Ein Besuch im Dorstener Krankenhaus ist somit nicht notwendig.

Viele Informationen

Die Ambulanz bietet vor der Geburt ärztliche Gespräche zur Entbindungsplanung, Hebammensprechstunde, Vorsorgeuntersuchungen, Kursberatungen, Informationen zur Entbindung unter Hypnose und Wassergeburt sowie stationäre Versorgung von Schwangeren bis zur 20. Schwangerschaftswoche an. Nach der Geburt erhalten Mütter, die für die Betreuung zu Hause keine Hebamme gefunden haben, in der Ambulanz Unterstützung durch eine Still- und Ernährungsberatung. Außerdem wird Lasertherapie bei Wundheilungsstörungen angeboten.

Termin vereinbaren

„Dieses Angebot gab es bereits zu Zeiten, als Mütter noch in Haltern entbinden konnten. Es sollte mit der Schließung unbedingt aufrechterhalten werden. Das war ein wichtiges Anliegen der Geschäftsführung“, erklärt Claudia Müffler und ist dankbar. Denn Mütter nehmen den Service gern in Anspruch. Die Hebammen arbeiten innerhalb ihrer Dienstzeiten in der Ambulanz. Eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer (02364) 10424200 ist notwendig.

Schirin Sala fühlt sich gut betreut, wie sie sagt. Wichtig ist ihr auch eine Entbindung in familiärer Atmosphäre. „Die werden wir ihr auf der 25-Betten-Station in Dorsten bieten“, verspricht Claudia Müffler.

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