Im Strudel der schlechten Nachrichten darf das Gute in Haltern nicht untergehen

Der Strom schlechter Nachrichten rund um den Ukrainekrieg reißt nicht ab. Dass es trotzdem auch positive Botschaften gibt, wird oft nicht wahrgenommen.
Eine Mitarbeiterin der Firma Vaillant lötet an einem Luftwärmetauscher, dem Herzstück einer Wärmepumpe im Stammwerk des Unternehmens. © picture alliance/dpa

Wenn wir im Winter den Hänger der Firma Fiehe mit der mobilen Pelletheizung durch Haltern brausen sehen, darf uns das durchaus das Herz erwärmen. Das Halterner Handwerk beweist seinen Ideenreichtum und trägt dazu bei, uns durch die Krise zu bringen. Solche guten Nachrichten kommen angesichts der Kakofonie der schlechten Neuigkeiten rund um das Thema Ukrainekrieg und Gasmangellage zu kurz.

Handwerk, das hört sich immer noch irgendwie gemütlich an. Es klingt nach Hammer und Schraubenzwinge – und hat mit den modernen Technologien, mit denen heute in den Betrieben gearbeitet wird, gar nichts zu tun. Insbesondere die Heizungsbranche ist unmittelbar daran beteiligt, unser Land zukunftsfähig zu machen, indem der Energieverbrauch sowie der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert wird.

Eine Frage von Geldbeutel und Moral

Dass sich auch in Haltern gerade so viele Bürger vom Einsatz fossiler Rohstoffe verabschieden wollen, hängt wohl in erster Linie mit der russischen Invasion in der Ukraine zusammen. Es ist eine Frage des Geldbeutels und der Moral. Die Energiewende in den privaten Haushalten trägt aber gleichzeitig dazu bei, die Erderwärmung zu stoppen. Hier ist es schon nach 12 Uhr.

Nicht immer muss es übrigens gleich eine technische Umrüstung sein („Die Wärmepumpe ist kein Allheilmittel.“). Auch durchdachtes Handeln bis hin zum Verzicht können dazu beitragen, Putin zu ärgern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

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