Meinung

Die Politik muss sich um den Wald kümmern – länger als eine Wahlperiode

Dem Wald in Haltern geht es gut, aber die Probleme werden von Jahr zu Jahr größer. Die Politik muss gegensteuern, um den Wald zu retten. Dabei darf sie nicht kleingeistig sein.
Der Wald muss geschützt werden, auf lange Sicht. © kindel

Trockenheit, Orkan-Böen, Bewirtschaftung, Müll und Schädlinge – der Wald steht im Kreuzfeuer des menschengemachten Klimawandels. Ihn aufzuhalten kostet für den Wald zwei Dinge: Zeit und Geld. Während Waldbesitzer und Politik am Rad der Zeit nicht drehen können, lässt sich bei der Finanzierung durchaus was machen.

Förderprogramme für den Wald gibt es jetzt schon, aber oft gehen sie an dem vorbei, was die Waldbesitzer brauchen. Die brauchen nämlich schnelles und unkompliziertes Geld über einen langen Zeitraum. Alles was im Wald passiert, dauert einfach Jahrzehnte. Bisher ist die Hilfe alles andere als zuverlässig auf lange Zeit. Ganz zu schweigen von den Anträgen, die ohne einen juristischen Übersetzer für den Laien nur böhmische Dörfer sind.

Die Politik muss begreifen, dass der Wald keine Fabrikhalle oder Immobilie ist, in die man investieren kann. Er lebt und verändert sich ständig, zum Beispiel durch Stürme oder Trockenheit. Waldbesitzer müssen die Chance bekommen, diese Schäden wieder aufzuforsten. Dafür brauchen sie unkompliziert und auf lange Sicht genug Geld. Dieses Geld sollte uns die Gesundheit und Zukunft unserer Bäume wert sein.

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