Mittels einer selbst gebauten Lichtschranke erkennt ein Zähler am Eingang des Frischemarktes Bösing (auf dem Foto Andreas Bösing), wie viele Personen den Laden betreten oder ihn wieder verlassen. Die Zahl wird aufs Handy übertragen, bei einer Überschreitung der Personenbegrenzung erscheint ein Signal. © Schrief
Einkaufsregeln

Einkaufen in Haltern: Wann muss ein Einkaufswagen mitgeführt werden?

Die schwankenden Inzidenzen im Kreis Recklinghausen können teilweise für Verwirrung bezüglich der Maßnahmen sorgen - auch beim Einkaufen. Diese Regeln gelten aktuell bei Edeka, K+K und Co.

Seit Montag (26. Juli) gilt in Nordrhein-Westfalen wieder die Landesinzidenzstufe 1. Dies bedeutet neben verschärften Kontaktbeschränkungen auch die vermehrte Erforderlichkeit von negativen Testergebnissen bei Kulturveranstaltungen.

Auch die Lebensmittelhändler in Haltern am See passen ihre Corona-Maßnahmen gemäß den Vorgaben der Regierung an. Wir fassen zusammen, welche Regeln aktuell im Edeka Bleise, K+K und dem Frischmarkt Bösing in Lippramsdorf gelten.

Keine Einkaufswagen-Pflicht im Edeka Bleise

Ist das Mitführen eines Einkaufswagens im Supermarkt Pflicht? Hans-Jürgen Bleise, Inhaber des Edeka Bleise an der Recklinghäuser Straße 81, verneint es für sein Geschäft.

Im Markt herrsche keine Einkaufswagen-Pflicht. Allerdings werde die Kundenanzahl im Laden digital überprüft und auch die Maskenpflicht gelte weiterhin, so Bleise.

Im K+K werden Einkaufswagen vorausgesetzt

Anders sieht es im K+K an der Lohausstraße 21 in Haltern am See aus. Dort seien Kunden auch weiterhin verpflichtet, einen Einkaufswagen zu benutzen.

Man möchte damit vermeiden, die Kunden mit ständig wechselnden Maßnahmen zu verwirren, so ein Mitarbeiter auf Nachfrage der Redaktion. Zudem dürfen aktuell insgesamt 100 Kunden gleichzeitig den Supermarkt betreten.

„Die Kunden fragen schon ab und zu nach, welche Regeln gelten“

Eine deutlich geringere Personenbegrenzung muss hingegen Josef Bösing, Geschäftsführer des Frischmarkt Bösing, beachten. Im Lebensmittelgeschäft an der Dorstener Straße 632 in Lippramsdorf dürfen sich insgesamt 27 Kunden gleichzeitig aufhalten.

Den dazu benötigten Kundenzähler habe ein Freund seines Sohnes gebaut. „Den Kundenzähler haben wir einmal aufgebaut und der funktioniert nach wie vor“, so der Geschäftsführer.

Mittels einer Lichtschranke erkenne der Zähler, wie viele Personen den Laden betreten oder ihn wieder verlassen. Die Zahl werde dann aufs Handy übertragen und bei einer Überschreitung der Personenbegrenzung erscheine eine entsprechende Mitteilung.

Neben der obligatorischen Maskenpflicht weist Josef Bösing zudem auf die Einhaltung des Mindestabstandes hin. Eine Einkaufswagen-Pflicht herrsche aber nicht.

Dass die Kunden durch die häufigen Regeländerungen im Alltag nicht sicher sind, welche Maßnahmen beim Einkaufen gelten, verstehe der Geschäftsführer. „Die Kunden fragen schon ab und zu nach, welche Regeln gelten“, erzählt Josef Bösing abschließend.

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