Der Impftermin für die Schüler findet in der Seestadthalle statt. © Daniel Winkelkotte (Archiv)
Impftermin

Erster Impftermin für Schüler in Haltern steht jetzt fest

In der kommenden Woche gibt es den ersten Impftermin für alle Schüler ab 12 Jahren in Haltern. Eltern sollten ihre Kinder bis Montag anmelden.

Die weiterführenden Schulen in Haltern haben sich gemeinsam um einen Impftermin für Schüler ab 12 Jahren bemüht. Er steht jetzt fest: Am kommenden Freitag, 27. August., ab 13.15 Uhr wird in der Seestadthalle von Halterner Ärzten geimpft.

„Das Gesundheitsministerium hat gestern die Erlaubnis erteilt, dass mobile Impfteams nun auch Impfaktionen speziell für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren vor Ort anbieten können“, schreibt Frank Cremer, Schulleiter der Realschule, in einem Brief an alle Eltern. „Daher haben wir eine Reihenimpfung für die Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren der weiterführenden Schulen in Haltern am See in Zusammenarbeit mit der Stadt Haltern organisiert.“

Ein absolut freiwilliges Angebot

Cremer weist darauf hin, dass die Reihenimpfung ein absolut freiwilliges Angebot ist. Kinder könnten sich auch bei ihren Hausärzten impfen lassen.

Beim Impftermin in der Seestadthalle wären rund 1500 Kinder aus Gymnasium, Realschule, Hauptschule und Berufskolleg impfberechtigt. Frank Cremer rechnet aber nicht damit, dass sich eine so große Zahl impfen lassen will. „Einige sind schon geimpft, andere wollen es vielleicht nicht. Wir rechnen mit einer handelbaren Zahl“, sagt er. Sollten nicht alle am Freitag geimpft werden

können, werde es einen weiteren Termin geben, so Frank Cremer. „Wir bieten außerdem Eltern, die noch nicht geimpft sind an, sich zusammen mit ihren Kindern impfen zu lassen.“

Eltern müssen ihre Kinder anmelden. Dem Elternbrief liegt dazu ein Anmeldeformular bei, das bis Montag an der jeweiligen Schule eingehen sollte, damit die Zeitfenster für die Impfungen organisiert werden können. „Wir wollen ja nicht, dass alle Schüler gleichzeitig kommen“, so Frank Cremer.

Ein Erziehungsberechtigter muss die Kinder begleiten

Die Kinder müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Vor der Impfung findet ein ausführliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch mit einer Ärztin/einem Arzt statt. „Es ist natürlich auch möglich, nach dem Gespräch die Entscheidung zu treffen, das Impfangebot doch abzulehnen“, so Frank Cremer.

Die ausgedruckte und unterschriebene Anmeldung sollten die Eltern ihrem Kind am Montag mitgeben. Die Impfbereitschaft kann den Klassenlehrern auch über eine formlose schriftliche Mitteilung erklärt werden.

„Wir hoffen auf ein möglichst normales Schuljahr“, so Frank Cremer. „Da das RKI gerade den Beginn der vierten Welle erklärt hat, ist es um so wichtiger, dass sich deshalb möglichst viele Kinder impfen lassen“, so Frank Cremer. Der Zweitimpfungstermin wird ebenfalls über die Schulen organisiert.

Über den Autor
Redaktion Haltern
Studium der Germanistik, Publizistik und Philosophie an der Ruhr Universität Bochum. Freie Autorentätigkeit für Buchverlage. Freier Journalist im nördlichen Ruhrgebiet für mehrere Zeitungshäuser. „Menschen und ihre Geschichten faszinieren mich nach wie vor. Sie aufzuschreiben und öffentlich zugänglich zu machen, ist und bleibt meine Leidenschaft.“
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Jürgen Wolter

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