Experten: Kein Geld verschenken

Haltern Die Steuererklärung passt nicht auf einen Bierdeckel, die Berechnung privater Altersvorsorge schon.

16.11.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Experten: Kein Geld verschenken

<p>Hartwig Störbrock (l.) und Christoph Sebbel. RN-Foto Schrief</p>

Das versprechen Christoph Sebbel von der Volksbank und Hartwig Störbrock von der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Und der Staat schenkt den Sparern dazu auch noch Geld. "Wir haben festgestellt, dass viele Menschen die lukrativen staatlichen Förderung aus Unwissenheit noch nicht nutzen", resümiert Christoph Sebbel aus einem Berufsalltag. Damit sich das Bewusstsein verändert, führen Volksbank und Bausparkasse in der Zeit vom 19. bis 23. November eine Beratungswoche in den einzelnen Geschäftsstellen durch. Die gesetzliche Rente hat ihren Absicherungscharakter deutlich eingebüßt, die private Altersvorsorge wird daher immer wichtiger. Christoph Sebbel und Hartwig Störbrock benennen zwei lukrative Wege:

Riester-Rente: Je nach privater Situation führt sie zu Steuerersparnissen durch Sonderausgaben oder verschafft Vorteile durch staatliche Zulagen. Die Volksbank hat die "Uni-Profi-Rente", den Testsieger der Stiftung Warentest, im Angebot. Dabei handelt es sich um einen Fonds-Sparplan. Mit Rentenbeginn gibt es eine Kapitalgarantie, der Sparer trägt kein Risiko. Die Sparbetrag richtet sich nach dem Brutto-Einkommen, optimal wären 3% des Bruttolohnes.

Bausparvertrag: Ein anderer Baustein der Altersvorsorge in Kombination mit staatlichen Förderungen ist das mietfreie Wohnen im Alter. Abgeschlossen werden kann der Vertrag aber nur bis zum Alter von 55 Jahren.

Wer noch in diesem Jahr handele, könne bis zu 824 Euro staatliche Förderung kassieren, so Störbrock und Sebbel. Elisabeth Schrief

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