Gasgeruch

Feuerwehr rückte wegen Gasgeruch nach Lippramsdorf aus

Unter Atemschutz betraten Halterner Feuerwehrleute am Freitagmorgen ein Haus in Lippramsdorf. Dort war Gasgeruch festgestellt worden.
Erdgas wird mit Geruchsstoffen versetzt, damit man es riecht, wenn es aus dem Leitungssystem austritt. © picture alliance / dpa

Gegen 8.30 Uhr rückte die Halterner Feuerwehr am Freitagmorgen nach Lippramsdorf aus. In einem freistehenden Einfamilienhaus an der Kolkstraße war Gasgeruch festgestellt worden.

Die Feuerwehrleute betraten das Haus unter Atemschutz und führten Messungen in den Innenräumen durch. „Es konnten aber keine erhöhten Gaswerte festgestellt werden“, informiert Werner Schulte, der Leiter der Halterner Wache auf Anfrage.

Wie immer in solchen Fällen wurden auch die Halterner Stadtwerke informiert, die ebenfalls noch einmal Messungen an der Kolkstraße durchführten. Diese blieben aber ebenfalls ohne Ergebnis.

Das Einatmen von Erdgas ist ungefährlich

„Erdgas ist der umweltfreundlichste fossile Energieträger. Bei der Verbrennung entsteht kein Feinstaub und kaum Schwefeldioxid,“ informieren die Halterner Stadtwerke auf ihrer Homepage. Es ist normalerweise geruchlos, wird ab mit Geruchsstoffen versetzt, damit austretendes Gas auch wahrgenommen werden kann.

Je nach Zusatzstoff riecht Gas faulig oder chemisch – etwa wie Kleber. Wer Gasgeruch bemerkt, sollte Ruhe bewahren, offene Feuer löschen und elektrische Geräte abschalten, lauten die Empfehlungen. Anschließend gilt es, die Fenster zu öffnen, den Gashahn zu schließen und gegebenenfalls das Haus zu evakuieren.

Immer mehr Gasversorger haben inzwischen auf schwefelfreie Gerüche umgestellt. Das Erdgas von heute ist ungiftig. Auch das Einatmen ist völlig ungefährlich.

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