Halterner Fitnessstudios: Rückkehr zum Alltag mit neuen Herausforderungen

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Seit Mai sind Halterns Fitnessstudios wieder geöffnet. Trotz Corona ist schon wieder ein bisschen Alltag einkehrt, doch die Auflagen haben die Betreiber vor neue Herausforderungen gestellt.

von Lukas Runde

Haltern

, 16.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nachdem sie lange darauf warten mussten, durften Fitnessstudios in Haltern am See und Umgebung am 11. Mai wieder öffnen - unter einigen Auflagen. Nun gewähren zwei von ihnen einen Einblick darüber, wie es ihnen geht, was sich durch die Corona-Auflagen geändert hat und wie Besucher die Auflagen annehmen.

Nicolas Korte, Geschäftsführer des Clever Fit in Haltern, hat sich die Eröffnung seines Studios an der Recklinghäuser Straße vor knapp vier Wochen sicherlich anders vorgestellt. Normalerweise sei es üblich, bei Neueröffnungen der Fitnessstudiokette eine gebührende Eröffnungsfeier zu veranstalten. Auch wenn diese aufgrund der Corona-Auflagen ausfallen musste, ist der Geschäftsführer zufrieden. „Wir sind jetzt seit knapp vier Wochen am Start und bekommen durchweg positives Feedback unserer Kunden“, berichtet Korte.

Mehr Auflagen erfordern auch mehr Personal

Mittlerweile seien auch die Corona-Auflagen „wie Alltag“. Das Personal als auch die Besucher hätten sich daran gewöhnt und würden die Auflagen gut annehmen. Insgesamt sei das Studio, welches Ende Juli eröffnet wurde, bei circa 80 Prozent der Auslastung angekommen. Angesichts der außergewöhnlichen Umstände in den letzten Monaten ein Wert, mit dem Nicolas Korte durchaus zufrieden ist.

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Auch Hannah Voß, Geschäftsführerin des „Sportbalance“ in Haltern, ist zufrieden. Das für die Studioleiterin zurzeit „alles bestens“ läuft liegt für sie zum einen an der Größe ihres Studios, durch die das Einhalten der Abstandsregelungen erleichtert wird und zum anderen an dem „super Klientel“. Die Kunden hätten die Auflagen ohne Probleme akzeptiert und würden sich ebenfalls daran halten. Die Corona-Auflagen sollen dazu dienen, den Besuchern einen weitestgehend ungefährlichen Besuch im Fitnessstudio zu ermöglichen.

Die Auflagen bedeuteten für Hannah Voß aber auch, dass mehr Personal benötigt wird, um sie umzusetzen. Da der Ein-und Ausgang im „Sportbalance“ zurzeit getrennt wird und sich die Kunden beim Personal persönlich an- und abmelden müssen, werden mehr Mitarbeiter als üblich im Fitnessstudio benötigt.

Ein weiterer Grund, warum mehr Personal benötigt wird: Das Desinfizieren der Geräte und der Lappen, die Mitglieder selbst zum Reinigen ihrer Geräte benutzen können, ist nun eine der Hauptaufgaben der Mitarbeiter. Auch beim Clever Fit hat Nicolas Korte mehr Mitarbeiter als ursprünglich mal geplant eingestellt. Das sei bei Neueröffnungen aber auch nicht ungewöhnlich, so der Geschäftsführer.

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