Fliesen zeigen Friedenswünsche

Varus-Ausstellung

HALTERN „Pax heißt Frieden – und was sagst Du dazu?“ – Sehr viele Menschen haben dazu eine sehr konkrete Vorstellung, die sie noch bis Freitag kreativ in einer Friedens-Fliese umsetzen können.

von Von Elke Rüdiger

, 15.07.2009, 17:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fliesen zeigen Friedenswünsche

Mike (13), Mario (11) und Robin (7) aus Bochum fanden ebenfalls Gefallen an der Friedens-Aktion.

Die achtjährige Lea hat sich extra im Museum informiert, wie sie ihren Namen in römischen Lettern schreibt. Der Tenor unter den Besuchern ist eindeutig: Wir haben so was wie Frieden, andere Länder leider immer noch nicht. „Die haben seit den Römern noch immer nichts dazu gelernt“, kritisiert eine ältere Dame. Ein Jugendlicher kontert: „Viel können wir vielleicht nicht ändern, aber jeder kleine Schritt zählt.“

Zwei Stunden am Mittwoch – und es waren etwa 90 Fliesen ganz individuell mit Friedensbotschaften versehen. Bis zum Ende der Aktion „Pax heißt Frieden“ am Freitag (17.) sollen noch weit mehr hinzukommen. Zwischen 10 und 18 Uhr können Besucher im LWL-Römermuseum und in der Imperium-Ausstellung in der Seestadthalle den Friedensbotschaften des Augustus nachgehen und eigene in Tontafeln gestalten. Diese vielen kleinen Botschaften bilden zum Weltfriedenstag eine große. Nach der Idee von Museumspädagogin Renate Wiechers gestaltet Fritz Pietz, Künstler aus Dülmen, diese kleinen „Mosaiksteinchen“, am 20. September zu einem großen PAX. Die roten Tonfliesen setzen sich auf dem Grün vor dem Museum sehr gut ab. Von unten ist jede einzelne Botschaft lesbar, von oben sieht man, was alle verbindet: PAX. 

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