Seestadthalle

Flüchtlingsunterkunft in der Seestadthalle: Lösung für Sportkurse gefunden

Zahlreiche Kursangebote können in der Seestadthalle nicht mehr stattfinden, wenn dort Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht werden. Jetzt wurden Ausweichlösungen gefunden.
Die Sportkurse aus der Seestadthalle konnten verlegt werden.
Die Sportkurse aus der Seestadthalle in Haltern konnten verlegt werden. © Claudia Engel (A)

Das Land Nordrhein-Westfalen wird voraussichtlich ab dem 1. Juni in der Seestadthalle und in der Jahnhalle eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge aus der Ukraine einrichten. Hier werden rund 260 Menschen, die vor dem schrecklichen Angriffskrieg auf die Ukraine aus ihrer Heimat flüchten mussten, einen ersten sicheren Aufenthaltsort finden.

Nach entsprechender Registrierung werden die Flüchtlinge dann kurzfristig den Städten und Gemeinden des Landes zugewiesen. Das teilt die Stadt Haltern mit.

Zahlreiche Kursangebote mussten verlegt werden

Vor allem die Verlegung der Kurse des ATV, der die Jahnhalle gepachtet hat und ein umfangreiches Kursangebot vorhält, sei nur durch große Anstrengungen und viel Kreativität geglückt. „Hier gilt der besondere Dank den Verantwortlichen des Vereins sowie allen beteiligten Sportvereinen und Institutionen“, schreibt die Stadt Haltern in einer Pressemitteilung.

Bürgermeister Andreas Stegemann hat ausdrücklich für das Verständnis aller Beteiligten: „Die Nutzung der Hallen durch Flüchtlinge bringt natürlich auch Einschränkungen und Belastungen mit sich. Aber angesichts der grauenvollen Bilder, die uns aus der Ukraine erreichen, sind wir alle froh, helfen zu können.“

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