Meinung

Gegen die Gift-Raupen kann jeder Einzelne etwas tun

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners mit ihren Gifthaaren plagen die Halterner auch in diesem Jahr. Es sieht so aus, als könnte nur eine einzige Sache helfen, seine Ausbreitung zu stoppen.
Die Gift-Raupe plagt die Menschen seit Jahren. © picture alliance / Patrick Pleul

Die Raupe des Eichenprozessionsspinners fühlt sich in unseren Breitengraden pudelwohl und vermehrt sich immer weiter. Dazu tragen laut Experten auch die klimatischen Bedingungen bei. Je wärmer es ist, desto besser sind die Bedingungen für den Spinner in all seinen verschiedenen Stadien. Und dass es immer wärmer wird, daran sind wir schuld. Wir mit unseren SUVs, mit den Flugreisen, Kreuzfahrten und Klimaanlagen, um nur einige Beispiele zu nennen, die massig CO2 in die Atmosphäre pumpen.

Mit den Gift-Haaren wehrt sich die Raupe gegen ihre Feinde. Ein wenig scheint es, als würde die Natur sich rächen an dem Raubbau, den der Mensch betreibt. Der Mensch ist immer dann alarmiert, wenn es ihm wehtut. Leider trifft es in diesem Zusammenhang viele Unschuldige, die von den Brennhaaren verletzt werden. So ist das aber auch in anderen Fällen – was in den reichen Industrienationen verbockt wird, müssen oft die armen Länder ausbaden.

Gegen den EPS scheint es kein universelles Gegenmittel zu geben. In den nächsten Jahren müssen wir wohl oder übel mit ihm leben. Das heißt, betroffene Gebiete meiden oder Nester absaugen lassen. Was wir aber sofort tun können, ist, unseren CO2-Ausstoß zu verringern. Das hilft natürlich nicht kurzfristig, hat aber nicht nur in puncto EPS möglicherweise gute Effekte.

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