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Goldene Hochzeit von Halterner Ehepaar wäre wegen Restaurant-Schließung fast geplatzt

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Ein Ehepaar wollte in Haltern ihre Goldene Hochzeit feiern. Die Feier wäre allerdings fast geplatzt. Denn von der Schließung des Restaurants erfuhren die beiden nur durch die Zeitung.

Haltern

, 06.05.2019 / Lesedauer: 2 min

Zwei Menschen, die praktisch ihr ganzes Leben zusammen verbracht und in 50 Jahren gemeinsam Höhen und Tiefen gemeistert haben, wollen Goldhochzeit feiern. Doch das besondere Fest in Haltern wäre fast geplatzt.

Restaurant hatte dem Ehepaar nicht Bescheid gesagt

Das Halterner Ehepaar von der Johannesstraße, das seinen Namen nicht gern öffentlich nennen möchte, wollte seine Goldhochzeit am 26. Mai auf dem Annaberg feiern. 70 Gäste hatte es ins Estia, in das griechische Lokal, eingeladen. Als sie am 25. April die Zeitung aufschlugen, fuhr den Eheleuten ein Schreck in die Glieder. „Erst durch die Halterner Zeitung haben wir erfahren, dass das Lokal geschlossen ist“, sagt die Ehefrau.

Das Goldhochzeitfest war geplant, die Einladungskarten waren verschickt: „Auf einmal hatten wir richtig Stress.“ Die Halterner können nicht verstehen, dass der Gastwirt sie nicht angerufen und von der Schließung des Lokals in Kenntnis gesetzt hat. Sie telefonierten sich die Finger wund. Es war nicht leicht, einen Ersatzort für die Feierlichkeit zu finden. Schließlich stehen gerade Konfirmations- und Erstkommunionsfeiern an. Vor wenigen Tagen ist dem Jubelpaar ein Stein vom Herzen gefallen. Die Seeterrassen direkt am Ufer des Stausees sind frei und nun gebucht.

Viel Aufwand für neue Organisation

In den letzten Tagen hat das Ehepaar neue Einladungskarten geschrieben, damit die Gäste, die hauptsächlich von auswärts kommen, auf dem Annaberg nicht verwundert vor verschlossenen Türen stehen. Viel Aufwand, der dem Paar gut und gern hätte erspart werden können.

Die Goldhochzeitsbraut ist glücklich und lässt die Halterner Zeitung an ihrer Freude teilhaben. „Wir sind so dankbar, dass Sie über die Schließung des Restaurants geschrieben haben und uns damit eine Katastrophe erspart geblieben ist“, bedankte sie sich bei einem Besuch in der Redaktion.

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