Großbaustelle an Hullerner Straße: Staus bis Ende Dezember

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Mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen müssen Autofahrer und Radler ab sofort auf der Hullerner Straße rechnen. Eine Großbaustelle ist dort eingerichtet worden.

Hullern, Haltern

, 29.10.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Staus und längere Wartezeiten sind in den kommenden Wochen nicht zu vermeiden für Verkehrsteilnehmer, die auf der Bundesstraße 58 (Hullerner Straße) zwischen den Abzweigen Stockwieser Damm/Flaesheimer Damm und dem Alten Dülmener Landweg (Flugplatz Borkenberge/Heidekrug) unterwegs sind. Wie die Stadt Haltern erst am Mittwoch auf Anfrage mitteilte, wird dort seit Montag eine Großbaustelle eingerichtet.

6000 Meter Glasfaserkabel werden verlegt

Stadt und Landesbehörde Straßen.NRW hätten die Bau-Maßnahme gemeinsam abgestimmt. Die Telekom wolle auf einer Strecke von 6000 Metern Glasfaserkabel verlegen, ließ Stadtsprecher Georg Bockey wissen. Es handelt sich um eine Wanderbaustelle, die bis Ende Dezember in Betrieb sein wird.

Besonders von den anstehenden Erdarbeiten betroffen sein werden Radfahrer und Fußgänger. Denn auf dem Rad- und Fußweg werden in Abständen von jeweils 100 Metern auf 50 Meter langen Teilabschnitten so genannte Kopflöcher gebohrt. Diese sind etwa ein bis zwei Meter breit und werden später unterirdisch durch eine Erdrakete miteinander verbunden.

In Hullern beginnt derzeit die Absperrung des Radwegs Richtung Haltern.

In Hullern beginnt derzeit die Absperrung des Radwegs Richtung Haltern. © Ingrid Wielens

An diesen Teilabschnitten können Radfahrer und Fußgänger den geschützten Weg entlang der stark befahrenen B 58 nicht benutzen. Für sie werden direkt auf der Hullerner Straße Notfurten eingerichtet. Damit es nicht zu Unfällen kommt, wurden an den Stellen, an denen Radler zu den Autos stoßen, insgesamt drei Baustellen-Ampeln eingerichtet. Zu besonders verkehrsträchtigen Zeiten wird daher mit längeren Staus und Wartezeiten zu rechnen sein.

Einbahnstraßenlösung und Sperrung vermieden

„Die Alternative wäre gewesen, die Hullerner Straße während der Bauarbeiten zur Einbahnstraße zu machen oder ganz einfach komplett zu sperren“, spricht Bockey sich für die nun gewählte Lösung aus. Bei ähnlichen Arbeiten an der Rekener Straße und der Granatstraße habe man mit derartigen Verkehrsleitungsmaßnahmen sehr gute Erfahrungen sammeln können.

Bis kurz vor Weihnachten, genannt wird der 23. Dezember, sollen die Erdarbeiten beendet sein.

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