Karin Prang erlebt im Moment einen stärkeren Kundenandrang in ihrer Fleischerei in Sythen.
Karin Prang erlebt im Moment einen stärkeren Kundenandrang in ihrer Fleischerei in Sythen. © Pia Stenner
Fleischkonsum

Großer Andrang bei Metzgereien in Haltern: „Die Kunden kaufen bewusster“

Die Corona-Ausbrüche bei Tönnies und Westfleisch haben ein schlechtes Licht auf die Fleischindustrie geworfen. Viele kaufen jetzt lieber beim kleinen Metzger vor Ort. Ist das immer besser?

Seit das mit der ‚Fleischgeschichte‘ in den letzten Wochen war, haben wir sehr viele neue Kunden bekommen und einen wirklich großen Andrang erlebt“, sagt Karin Prang, die in Sythen die kleine Fleischerei Prang betreibt. Bei ihr werde alles noch selbst verarbeitet und verwurstet – geschlachtet allerdings nicht. Doch Prang sagt: „Bei Tönnies und Westfleisch sind wir gar nicht mit drin, wir bekommen unser Fleisch von kleinen Bauern in der Region, zum Beispiel aus Lippramsdorf und Borken.“

Transparenz von Metzgern ist gefragt

Kleine Metzgereien beziehen seltener von großen Schlachtbetrieben

„Kann nichts anderes vertreten“

Identitätskennzeichen auf der Verpackung

„Bio“ sagt nichts über den Schlachtbetrieb aus

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
Ich studiere Journalistik und Politikwissenschaft an der Technischen Universität Dortmund, komme aber immer wieder gerne zurück nach Haltern am See. Zum Beispiel, um dort für die Lokalredaktion Haltern unterwegs zu sein und so meine Heimatstadt und ihre Menschen jedes Mal noch ein bisschen besser kennenzulernen.
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