Flaesheimer Grundschüler beschäftigen sich mit dem Thema Sterben

Hospiz macht Schule

Was passiert, wenn ein Mensch stirbt? Wie geht man damit um? Die Schüler der Heideschule in Flaesheim beschäftigen sich eine Woche mit dem schwierigen Thema.

Haltern

, 14.03.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Thema Krankheit stellten die Schüler pantomimisch dar.

Das Thema Krankheit stellten die Schüler pantomimisch dar. © Jürgen Wolter

Mit einem Lied begrüßten die Schüler der Klasse 3b der Heideschule in Flaesheim ihre Gäste: „Der Himmel geht über allen auf“ sangen sie vor ihren Eltern und Großeltern. Diese waren als Gäste zum Abschluss einer ungewöhnlichen Projektwoche eingeladen.

Es ging um das Thema Tod und Sterben. Der ambulante Hospizdienst der Caritas war in der Klasse zu Gast und führte zum inzwischen sechsten Mal eine Projektwoche unter dem Titel „Hospiz macht Schule“ durch.

Über das Sterben und das Trösten

Verena Cornelius und ein Team von sechs ehrenamtlichen Mitarbeitern (Doris Thiele, Josef Matzner, Christiane Oldemeyer, Ingrid Görg, Christoph Reinhold und Gerhild Krüger) teilten die Klasse in fünf Gruppen auf, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten beschäftigten. Es ging um Werden und Vergehen, Krankheiten oder Sterben und Tod, aber auch um Trost und Trösten.

Die Kinder hatten sich auf unterschiedliche Weise den Themen genähert.

Am Freitagmorgen präsentierten sie ihren Eltern die Ergebnisse der Woche.

Zum Thema Krankheit gab es pantomimische Rollenspiele. Jonas spielte einen Schüler, der einen Badeunfall hat und beinahe ertrinkt, seine Mitschüler verständigen die Bademeisterin, die den Notarzt ruft. Die Eltern waren begeistert von den Ergebnissen, die die Drittklässler ihnen am Ende der Woche vorstellten.

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