Hochzeitsallee

Halterner Hochzeitsallee: Beantragung ist jetzt noch einfacher

Die Hochzeitsallee erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Jetzt ist die Beantragung eines Hochzeitsbaumes als bleibendes Symbol der Erinnerung an die Hochzeit noch einfacher.
Mit vereinten Kräften pflanzen Hochzeitspaare ihre Bäume. © andreas hofmann//hofmann-foto@we

Jedes Jahr im Herbst wird für die Brautpaare, die sich für diese Aktion angemeldet haben, ein Hochzeitsbaum am Karl-Homann-Weg angrenzend zum Halterner Stausee gepflanzt. Die Anmeldungen sind im Januar gestartet und sehr gut angelaufen.

Wer kann auf der Hochzeitsallee einen Baumpflanzen?

„Für Hochzeiten und Ehejubiläen kann ein Hochzeitsbaum ein gelungenes Geschenk darstellen“, sagt die Stadt Haltern. Das neue Formular für die Anmeldung ist ab sofort auf der Stadt-Homepage (www.haltern.de) zu finden.

Welche Baumarten werden auf der Hochzeitsallee angepflanzt?

Um ein dem Charakter einer Allee entsprechendes einheitliches Gesamtbild zu schaffen, wird die Hochzeitsallee nur mit einer Baumart, der Winter-Linde, bepflanzt. Neben dem Baum wird ein Namensschild aufgestellt, auf dem die Namen des Hochzeitspaares und der Tag der Baumpflanzung festgehalten sind.

Außerdem erhalten die Paare eine Baumurkunde.

Wie viel kostet ein Hochzeitsbaum?

Seit Anfang des Jahres kostet ein Hochzeitsbaum 400 Euro. Mit der Zahlung dieses Betrages sind alle Kosten, sowohl die Pflanzung als auch die Pflege des Baumes, abgegolten. Noch bis zum 30. August können sich Interessierte für den jeweils im Herbst stattfindenden Pflanztermin anmelden.

Kann ich in Haltern auch einen Baum für die Geburt eines Kindes pflanzen?

Neben der Hochzeitsallee gibt es noch den Lebens-Baum-Hain am Ende der Sundernstraße auf einer Wiesenfläche. Hier besteht die Möglichkeit, einen „Baum des Lebens“ zur Geburt des Kindes pflanzen zu lassen. Die Familie kann im Hain aus drei Baumarten wählen und nach eigenen Vorstellungen ein Namensschild oder eine Erinnerungsplakette anbringen.

Wie kommt es, dass die Anmeldung nun online erfolgen kann?

Das neue Formular für die Anmeldung ist im Rahmen des Projekts Service-Portal-EmscherLippe entstanden. Die Emscher-Lippe-Region hat bereits 2018 mit dem Gemeinschaftsprojekt „Serviceportal Emscher-Lippe (SPEL)“ zur Realisierung neuer E-Government-Angebote für Bürgerinnen und Bürger begonnen. Das Projekt wird durch das Land NRW gefördert und es gibt insgesamt 17 Projektbeteiligte zu denen der Kreis Recklinghausen und seine zehn kreisangehörigen Städte gehören.

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