285. Kreuztracht

Halterner Kreuztracht-Prozession: Jeder geht für sich allein

Zum wiederholten Male bleibt das Gabelkreuz beim Fest der großen Kreuztracht in der Sixtus-Kirche. Wegen der Pandemie verzichtet die Pfarrei auf die traditionelle Prozession.
Ein Foto von 2020. Das Gabelkreuz wird auch in diesem Jahr wieder festlich geschmückt, es bleibt aber als eine von mehreren Stationen der großen Kreuztracht in der Kirche. © Blanka Thieme-Dietel

In diesem Jahr jährt sich die Große Kreuztracht in St. Sixtus zum 285. Mal. Doch wie auch schon im vergangenen Jahr wird es – der Corona-Pandemie geschuldet – wieder keine Prozession geben.

„Das Jahr 2021 ist ein Jahr voller Krisen und menschlicher Katastrophen“, sagt der leitende Pfarrer Michael Ostholthoff. „Wo war Gott?“ – diese Frage begegne jedem angesichts der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, der politischen und militärischen Situation in Afghanistan oder der weiterhin angespannten Corona-Lage. Die Kreuztracht 2021 steht deshalb unter dem Thema „mitLeidend“.

Individuelle Kreuztracht nach der 10 Uhr-Messe

Die Katholiken der Halterner Gemeinden sind eingeladen, sich statt der gemeinsamen Prozession durch die Straßen und Felder Halterns am 19. September vielmehr individuell zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Weg zu machen und sich dabei mit ihren Gedanken und Anliegen an den mitleidenden Gott zu wenden.

Wie im letzten Jahr wird es zunächst um 10 Uhr eine Heilige Messe in der Sixtus-Kirche geben. Von hier kann sich jeder anschließend zu den einzelnen Stationen bis hinauf zu den Kapellen am Prozessionsweg auf den Weg machen. An drei Stationen geht es um die Themen Corona, Flutkatastrophe und Afghanistan. An allen Stationen hängen Plakate mit Texten aus der Bibel und Gebete.

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