Rettungseinsätze

Halterner Malteser evakuierten Altenwohnheim im Rhein-Sieg-Kreis

Auch die Halterner Malteser waren im Hochwassereinsatz. In der Nacht zum Freitag rückten sie in Richtung Rhein-Sieg-Kreis aus. Die Erfahrungsberichte sind bedrückend.
Ludger Schlüter (r.) und Matthias Kemper (2.v.r.) von den Maltesern in Haltern waren im Hochwassergebiet im Einsatz. © Malteser

Die Halterner Malteser waren im Rahmen der insgesamt 33 Mann starken Einsatzeinheit der Malteser Hilfsdienstes NRW-RE-04 im Einsatz. Diese wird aus den Stadtverbänden Recklinghausen und Haltern gebildet.

Im Rhein-Sieg-Kreis unterstützten die Halterner mit einem Krankenwagen und zwei Rettungssanitätern. „Vor Ort wurden unsere Einsatzkräfte Zeugen der katastrophalen Zerstörungen durch die Wassermassen. Unsere Helfenden schilderten die Bilder von auf Geländern festsitzenden Fahrzeugen und eingestürzten Häusern“, berichtete Matthias Mersmann, Einheitsführer der Malteser-Einsatzeinheit im Kreis Recklinghausen.

Die Halterner halfen bei der Evakuierung eines Altenwohnhauses und einer Beatmungs-Wohngemeinschaft, wo der Betrieb der Beatmungsgeräte durch Stromausfälle nicht mehr gesichert war. Nach über 21 Stunden war der Einsatz dann beendet und die Kräfte konnten nach Haltern zurückkehren.

Die Malteser in Haltern sind auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Interessierte sind dienstags um 19 Uhr zu den Dienstabenden im Ausbildungszentrum der Malteser, Hellweg 267, eingeladen. Auf der Homepage der Malteser in Haltern – www.malteser-haltern.de – gibt es weitere Informationen.

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