Modeunternehmer Peter Heckmann (l.) setzt sich für mehr Nachhaltigkeit ein und wird von Marwin Gedenk (Geschäftsführer von LGR Lothar Gedenk Recycling) unterstützt. © Schrief
Help & be happy

Halterner Modeunternehmer startet neue, nachhaltige Spendenaktion

Im April spendete Unternehmer Peter Heckmann 7000 Teile aus der Winterkollektion für soziale Zwecke. Jetzt startet er ein neues Projekt: „Help & be happy“. Davon profitieren viele.

Aus der Aktion, Winterware an Flüchtlingsunterkünfte, sozial Bedürftige und Obdachlose zu spenden, entwickelte Modeunternehmer Peter Heckmann eine neue Idee. Unterstützt wird er dabei von Marwin Gedenk (LGR Lothar Gedenk Recycling, Essen) aus Haltern. Unter dem Motto „Help & be happy“ (Hilf und sei glücklich) lädt er ein, ihm gebrauchte – natürlich gewaschene und gereinigte – Kleidung zu bringen, die dann zu Sozialkaufhäusern in strukturschwache Regionen gebracht werden. Unbrauchbare Spenden werden recycelt und kommen als Dämm-Materialien oder Flies beispielsweise wieder auf den Markt.

Erzielte Gewinne gehen an karitative Einrichtungen

Im Gegenzug erhält jeder Spender einen Wertgutschein (pro Kleidungsstück ein Euro), der in den drei Heckmann-Häusern in Haltern und Coesfeld eingelöst werden kann. Erlöse, die Peter Heckmann durch das Recyceln erzielt, spendet er an karitative Einrichtungen in Haltern.

„Die Aktion ist nur ein kleiner Schritt, um Nachhaltigkeit ins Bewusstsein unserer Kunden zu bringen. Aber es ist ein Weg, den wir und auch andere Geschäftsleute gut gehen können“, sagt Peter Heckmann. Er sei Vorreiter in der Region, aber die Idee lasse sich ja leicht multiplizieren.

Auf einem Banner ist Aktion Schritt für Schritt erklärt

„Wir müssen angesichts der Klimakrise alle nachhaltiger denken und handeln“, betont der Unternehmer. In einer Welt, wo mancher Kleidung im Überfluss besitze, gebe es anderswo Menschen, die sich neue Bekleidung nicht leisten könnten und die Unterstützung benötigten, wirbt Peter Heckmann auf einem Banner in seinen Geschäften für das Projekt.

Ihn dabei zu unterstützen, ist einfach: Halterner sind eingeladen, ihren Kleiderschrank nach Teilen zu durchsuchen, die sie nicht mehr tragen können oder möchten; gereinigte Kleidungsstücke können an der Kasse der Heckmann-Häuser abgegeben werden, im Gegenzug gibt es den Wertgutschein. Angenommen werden T-Shirts, Tops, Pullover, Hemden, Blusen, Jackets, Westen, Jacken, Mäntel, Kleider, Hosen und Röcke. „Das Modehaus Heckmann und das Modewerk sind aber keine Müllstation“, appelliert Marwin Gedenk an die Vernunft der Spender.

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Elisabeth Schrief

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