Halterner Parteien sehen für Verkauf der städtischen Immobilie keine Eile

Lippstraße 7-9

Wenn es nach der Wählergemeinschaft Haltern geht, dann verkauft die Stadt ihre Immobilie an der Lippstraße. Die anderen Parteien können sich mit dieser Idee allerdings nicht anfreunden.

Haltern

, 07.03.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verkaufen oder erhalten? Die städtische Immobilie an der Lippstraße 7-9 war Thema einer politischen Debatte.

Verkaufen oder erhalten? Die städtische Immobilie an der Lippstraße 7-9 war Thema einer politischen Debatte. © Jürgen Wolter

Die Wählergemeinschaft Haltern kann sich gut vorstellen, die städtische Immobilie an der Lippstraße 7-9 zu verkaufen, um dort altengerechte Wohnungen zu bauen.

Auf diesem Grundstück, das von der Lippstraße noch etwa 50 Meter tief Richtung Mühlenstraße hineinragt, steht ein Wohn- und Geschäftshaus, das die Stadt 2004 für 550.000 Euro mit dem Ziel erworben hat, eine Querverbindung zur Mühlenstraße schaffen und damit den Alten Markt autofrei halten zu können. Vier Wohnungen sind vermietet, das Ladenlokal steht seit langem leer.

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Doch mit ihrem Verkaufs-Vorschlag steht die WGH allein da. Die Grünen sehen überhaupt keine Eile, zumal das Grundstück für eine Stichstraße von der Lipp- zur Mühlenstraße reserviert ist. „Wir müssen erst prüfen, ob diese Straße realisiert werden kann“, findet Michael Zimmermann. Auch die SPD will nicht verkaufen und die CDU ist der Ansicht, dass die Stadt sich mit einem Verkauf aller Planungsmöglichkeiten beraubt. Die FDP schlug vor, erst einmal das Verkehrsgutachten abzuwarten.

Im Ausschuss Stadtentwicklung und Umwelt wurde die WGH überstimmt, so bleibt erst einmal alles wie es ist. Laut Bauderzernent Siegfried Schweigmann steht das Ladenlokal seit eineinhalb Jahren leer, aber es gebe aktuell wieder Interessenten.

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