Halterner Pfarrei St. Sixtus stellt das Kreuz für persönliche Gebete wieder vor den Altar

Corona-Virus

Nach dem 24. März 2015 war es Zufluchtsort für persönliche Gebete der Trauernden, jetzt stellt die Pfarrei St. Sixtus das Gabelkreuz erneut in die Mitte ihrer Pfarrkirche.

Haltern

, 18.03.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beten vor dem wundertätigen Kreuz in der Sixtuskirche: In diesen schweren Zeiten ist es für Halterner wieder ein wichtiger Zufluchtsort.

Beten vor dem wundertätigen Kreuz in der Sixtuskirche: In diesen schweren Zeiten ist es für Halterner wieder ein wichtiger Zufluchtsort. © Pfarrei St. Sixtus

Das Kreuz von St. Sixtus ist seit dem 14. Jahrhundert Anlaufpunkt für suchende und fragende Menschen. Wann immer schwere Situationen das Leben prägen, kommen die Menschen zum Kreuz. Das war nach dem Flugzeugabsturz vor fünf Jahren so, jetzt anlässlich der Corona-Pandemie haben Menschen wieder ein starkes Bedürfnis, vor ihm zu beten. Von ihm gehe eine Heilkraft aus, so die Überlieferung.

Das wundertätige Kreuz steht deshalb wieder mitten vor dem Altar. Dazu sagt Pfarrer Michael Ostholthoff: „Das Gebet füreinander, für die Erkrankten, für die Regierenden und für das medizinische Fachpersonal ist ein Zeichen der Solidarität mit eben diesen Menschen. Wenn der soziale Kontakt gerade nicht direkt geschehen kann, so doch wenigstens durch das aneinander denken und füreinander beten.“

Keine Geburtstage und Krankenkommunionen

Ansonsten gilt: Gottesdienste und Veranstaltungen - auch in den Pfarrheimen - sind bis auf Weiteres abgesagt. Um die Ansteckungsgefahr für die Ältere so gering wie möglich zu halten, werden Geburtstagsbesuche und Krankenkommunionen ausgesetzt.

Das Pastoralbüro ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr telefonisch unter 02364-92360 zu erreichen. Termine sind nur nach telefonischer Absprache möglich. Per E-Mail ist das Pastoralbüro unter info@st-sixtus.de zu erreichen. Die Kontaktbüros in den Gemeinden sind geschlossen.

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