Hullerner KAB sammelt säckeweise Müll am Hullerner Stausee

Kinder und Erwachsene sammelten am Hullerner Stausee jede Menge Müll ein. Gelsenwasser war sehr dankbar.
Kinder und Erwachsene sammelten am Hullerner Stausee jede Menge Müll ein. Gelsenwasser war sehr dankbar. © privat
Lesezeit

Müllberge am Ufer des Hullerner Stausees brachten die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) aus Hullern auf die Idee, eine Sammelaktion zu starten. Denn der Verband steht mit seinem Grundsatzprogramm für die Bewahrung der Schöpfung. Für die Reinigung des Seeufers musste allerdings Gelsenwasser mit ins Boot geholt werden. Gleichzeitig mussten viele Mithelferinnen und Mithelfer motiviert werden. Beides gelang.

Schon die Vorbereitung lief Hand in Hand mit Matthias Lindner, technischer Leiter des Wasserwerks Haltern. Er fand die Aktion so gut, dass er versprach, für das nötige Equipment (Handschuhe und Müllsäcke) sowie Getränke und Verpflegung zu sorgen. Die KAB übernahm die Werbung für die Reinigungsaktion.

Skurrile Dinge gefunden

Gut 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen engagiert und motiviert zum Treffpunkt, das übertraf alle Erwartungen der Initiatoren. Erschreckend war dann, zu sehen, was so alles an Wohlstandsmüll weggeworfen wird, berichtet die KAB.

Kinder und Erwachsene sammelten mit Begeisterung und ganz viel Elan und Spaß gut zwei Stunden lang eine große Menge davon ein. Manche skurrile Dinge wurden gefunden. Die Säcke waren schnell gefüllt und meist zu schwer, um sie bis zur Brücke zurück zu tragen. Daher wurden Sammelpunkte am Ufer festgelegt, die vollen Müllsäcke wurden zeitnah mit dem Boot von Gelsenwasser abgeholt.

Gefunden wurden beispielsweise ein großer Plastikbagger, Teile von einem Sofa, ein Werbeschild des Bürgerbus-Vereins aus Senden, viel Plastikspielzeug, ein undefinierbares Gebiss und Flaschen in Mengen und allen Größen.

Der gemeinsame Abschluss mit leckeren Würstchen vom Grill und den Getränken kam nach dieser Aktion bei allen Aktiven gut an. Matthias Lindner bedankte sich bei allen Akteuren. Die Aktion habe großen Spaß gemacht. Auch die Mitarbeiter des Wasserwerks hätten wohlwollend beobachtet, wie viel Arbeit ihnen abgenommen worden sei. „Von daher besten Dank aus dem Wasserwerk und bis bald“, schreibt Matthias Lindner in einer Mail an die KAB.

Das lesen andere

FC Schalke 04

Magazin