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Der 15. Halterner Schultriathlon mit 1700 Schülern in Video und Fotos

hzSchultriathlon

Der SV Hullern wird nach 15 Jahren den Schultriathlon nicht mehr organisieren. Am Freitag kam es damit zum großen Finale. Doch eine Nachfolgelösung ist schon in Sicht.

Haltern

, 25.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Heike Rockahr vom SV Hullern hat 15 Jahre lang mit ihrem Team den Schultriathlon am Lippspieker organisiert und durchgeführt. In diesem Jahr sollte Schluss sein. Deshalb hatte sie am Freitag noch einmal alle Sponsoren und Unterstützer aufs Triathlongelände zwischen Freibad Aquarell und Steverufer eingeladen. Dabei gab Petra Völker vom Kreissportbund aber bekannt, dass dieser bereit ist, den Triathlon weiter zu führen.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge hatte Heike Rockahr noch am Morgen die 1700 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 25 Schulen aus Haltern und dem Kreis Recklinghausen begrüßt. „Das war und ist immer ein Gänsehautgefühl, wenn die Schüler hier alle eintreffen“, gab sie einen kleinen Einblick in ihre Gefühlslage. „Das war von Anfang an so. Auch bei der Preisverleihung, wenn alle im Trikot der SV Hullern da stehen, läuft mir immer ein Schauer über den Rücken.“

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Der 15. Halterner Schultriathlon

15-mal hat Heike Rockahr vom SV Hullern den Halterner Schultriathlon organisiert. Jetzt hört sie auf, aber mit dem Triathlon geht es trotzdem weiter. Beim Abschiedsempfang fand sich eine neue Lösung mit dem Kreissportbund.
25.05.2019
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Zuletzt geht es auf sdie Laufstrecke.© Jürgen Wolter
Matthias Rokahr moderiert den Schultriathlon.© Jürgen Wolter
Die kleinen Sportler werden kräftig angefeuert.© Jürgen Wolter
Giuliana und Sina nahmen die Scvhüler im Ziel in Empfang© Jürgen Wolter
Die Schüler der Realschule sorgten inm Ziel wieder für frische Verpflegung© Jürgen Wolter
Die kleinen Sportler werden kräftig angefeuert.© Jürgen Wolter
Heike Rockahr vom SV Hullern organisierte zum letzten Mal den Schultriathlon© Jürgen Wolter
Die Drittklässler der Katharina-von-Bora-Schule auf dem Weg zum Schwimmstart© Jürgen Wolter
Auf den Szart der Schwimmer hatten die DLRG-Helfer ein wachsames Auge.© Jürgen Wolter
Die Drittklässler der Katharina-von-Bora-Schule gaben beim Schwimmen alles.© Jürgen Wolter
Aus dem Wasser geht es zu den Fahrrädern© Jürgen Wolter
Das Team der DLRG passte auf, dass beim Schwimmen nichts passiert© Jürgen Wolter
Die Schüler werden auf dem Parcours eingewiesen© Jürgen Wolter
Nach dem Schwimmen steigen die Schüler aufs Rad um.© Jürgen Wolter
Nach dem Schwimmen steigen die Schüler aufs Rad um.© Jürgen Wolter
Nach dem Schwimmen steigen die Schüler aufs Rad um.© Jürgen Wolter
Auf den letzten Metern der Radstrecke.© Jürgen Wolter
Nach dem Triathlion ist vor dem Triathlon: Heike Rockahr bearbeitet die Anmeldelisten.© Foto Jürgen Wolter
Voller Einsatz auf der Strecke© Foto: Jürgen Wolter

Trotzdem blieb es bei der Entscheidung, nicht mehr weiter zu machen. Die Organisationsarbeit und Vorbereitung sowie die Logistik am Triathlontag sind eine Riesenaufgabe, die immer weniger Helfer stemmen mussten. „Viele Eltern konnten aus beruflichen Gründen nicht mehr mithelfen“, sagt Heike Rokahr. „Dafür habe ich auch Verständnis, aber für immer weniger Leute war es nicht mehr zu stemmen.“

Heike Rockahr verabschiedet sich unter Tränen

Unter Tränen verabschiedete sie sich von den Sponsoren, bis Petra Völker die Rettung des Schultriathlons verkündete. „Ich habe mir das relativ spontan überlegt, weil ich immer wieder angesprochen wurde, wie schade es ist, wenn es den Triathlon nicht mehr gibt“, sagt sie im Gespräch. Deshalb entschloss sie sich in die Organisation einzusteigen. „Ich habe mir natürlich die Rückendeckung des KSB-Vorstandes geholt. Unter der Voraussetzung, dass die Sponsoren im Boot bleiben, wollen wir in die Organisation einsteigen.“

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Der 15. Halterner Schultriathlon

Petra Völker könnte sich vorstellen, auch andere Halterner Vereine an der Vorbereitung zu beteiligen. „Außerdem hat sich Heike Rockahr bereit erklärt, mir zu Anfang mit ihrem Know-How zu helfen. Wir stürzen uns jetzt in die Vorbereitung, damit es auch im nächsten Jahr wieder einen Schultriathlon gibt. Er ist eine Herausforderung, der sich die Kinder stellen und die ihnen viel Selbstvertrauen gibt, wenn sie sie bewältigen“.

Viel zu tun für die DLRG

Das konnte man auch vielen Teilnehmern am Freitag wieder ansehen. Erschöpft aber glücklich trudelten die meisten am Freitag bei tollem Sonnenwetter im Ziel ein. Moderator Matthias Rockahr feuerte sie auf den letzten Metern an und Eltern und Lehrer empfingen die kleinen Athleten mit großem Applaus. Viel zu tun hatten die Helfer der DLRG beim Schwimmen. „Wir mussten mehrere Kinder aus dem Waser holen, die die Strecke nicht geschafft haben“, berichtete Kim Schäpers. Einige kämpften auch mit ihren Fahrrädern, obwohl die Technik am Eingang immer von Helfern kontrolliert wird.

Alois und Johannes aus der Wittenbrinkschule Waltrop waren hellauf begeistert: „Das hat echt Spaß gemacht, ich habe sogar gewonnen“, verkündete Alois stolz.

Jetzt können sie doch im nächsten Jahr wieder dabei. Denn das mögliche Ende des Schultriathlons hätten beide sehr schade gefunden.

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