Die Schüler üben für den Flashmob, bei schlechtem Wetter auch in der Turnhalle. © privat
Jerusalema

Halterner Silverbergschüler proben für den Jerusalema-Flashmob-Tanz

Seit Beginn der Corona-Pandemie geht er im Internet um die Welt: Der Jerusalema-Tanz wird überall nachgetanzt, in Kürze auch an der Silverbergschule. Dafür üben die Schüler schon kräftig.

Dieser Tanz wirkt einfach ansteckend – in seiner Fröhlichkeit, seiner Leichtigkeit. Und er verbreitet gute Laune in schwierigen Zeiten. Der „Jerusalema“ avancierte mit seinem prägnanten Rhythmus zum Überraschungshit des Jahres 2020. Jetzt wollen ihn die Schüler der Silverbergschule als Flashmob auf ihrem Schulhof inszenieren.

Die Idee dazu hatte Lehrerin Anne Buschkamp, die den Tanz vor gut zwei Wochen zum ersten Mal im Internet gesehen hat. „Ich fand ihn so toll, weil er in diesen schwierigen Zeiten Optimismus verbreitet“, sagt sie. „Dann habe ich ein paar Schülerinnen in meiner Klasse davon erzählt, und die haben die ganze Klasse begeistert.“

Alle 210 Schüler machen mit

Inzwischen machen alle 210 Schülerinnen und Schüler der Silverbergschule mit, und auch das Kollegium ist mit Begeisterung dabei. „Die Schüler haben Megaspaß daran, auch die Jungs“, sagt Anne Buschkamp. „Einige haben schon ihre Familien mit ins Boot geholt, eine Mutter schrieb mir, dass jetzt alle Zuhause den Tanz schon können“, so Anne Buschkamp.

Am Freitag, 11. Dezember, soll der Tanz als Flashmob auf dem Schulhof stattfinden. Allerdings werden nicht alle Klassen gleichzeitig tanzen, sondern nach Jahrgängen getrennt.

Inzwischen wird fleißig auf dem Schulhof der Silverbergschule geprobt. Am Montag leitete Konrektor Julian Lewe die Proben mit mehreren Klassen. Es galt zunächst, die Schrittfolgen einzuüben, die dem Tanz zugrunde liegen. „Wenn man sie erstmal drin hat, ist es ganz einfach, weil sie sich immer wiederholen“, so Anne Buschkamp.

Die Welt tanzt zu dem Song aus Südafrika

Was ist das für ein Song, zu dem die Welt tanzt? Er stammt aus Südafrika und besingt auf Zulu das himmlische Jerusalem. Der Song stammt von DJ Master KG, einem südafrikanischen DJ und Musikproduzenten. In einem Video erklärt er: Die Bewegungen seien einem traditionellen Hochzeitstanz entliehen.

Corona war auf dem Vormarsch – und der Tanz entspricht den Vorgaben: Man hält ausreichend Abstand und tanzt dennoch gemeinsam. Schnell entwickelte sich ein Tanz-Wettbewerb auf den Social-Media-Kanälen. Flughafenangestellte in Stuttgart bewegen sich zu den gleichen Rhythmen wie Ordensschwestern in Südafrika oder niederländisches Krankenhauspersonal. Und bald sind auch die Silverbergschüler dabei. Ihr Flashmob soll voraussichtlich auch im Video festgehalten werden.

Über den Autor
Redaktion Haltern
Studium der Germanistik, Publizistik und Philosophie an der Ruhr Universität Bochum. Freie Autorentätigkeit für Buchverlage. Freier Journalist im nördlichen Ruhrgebiet für mehrere Zeitungshäuser. „Menschen und ihre Geschichten faszinieren mich nach wie vor. Sie aufzuschreiben und öffentlich zugänglich zu machen, ist und bleibt meine Leidenschaft.“
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Jürgen Wolter

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