Schweinelandwirt Martin Hagemann hält bisher nicht viel von den Plänen für das neue Tierwohllabel.
Schweinelandwirt Martin Hagemann hält bisher nicht viel von den Plänen für das neue Tierwohllabel. © Nora Varga
Lebensmittel

Halterner sind beim Tierwohllabel skeptisch: „Kaum Nachfrage nach Bio“

Das geplante Tierwohllabel soll für mehr Transparenz sorgen. In Haltern ist man allerdings sehr skeptisch. Wir haben bei einem Schweine-Landwirt, einer Metzgerei und einem Hofladen nachgefragt.

Fünf Stufen sollen den Verbrauchern bald beim Fleischkauf helfen. Sie sollen zeigen, wie die Tiere gelebt haben, bevor sie im Kühlregal gelandet sind. Die Verpflichtung soll zunächst für Schweinefleisch gelten, später sollen weitere Tiere hinzukommen. Was im ersten Augenblick nach einer guten Idee klingt, stößt in Haltern auf wenig Gegenliebe.

„Es ist so wie immer: Die Nachfrage regelt den Markt.“

Viele Lippenbekenntnisse und wenig Handeln beim Einkauf

Bis zum Beschluss wird es noch einige Monate dauern

Über die Autorin
Redakteurin
Jahrgang 2000. Ist in Bergkamen aufgewachsen und nach Dortmund gekommen, um die große, weite Welt zu sehen. Überzeugte Europäerin mit einem Faible für Barockmusik, Politik und spannende Geschichten
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