Halterner Tafel schließt vorübergehend wegen des Coronavirus

Viruserkrankung

Die Halterner Tafel hat erst mal geschlossen. Grund dafür ist die Ausbreitung des Coronavirus. Die Schließung belastet die Tafel stark, sie bittet deshalb darum, dass weiter gespendet wird.

Haltern

, 17.03.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Körbe der Tafel bleiben vorerst leer. Sie schließt vorübergehend, weil viele ehrenamtliche Mitarbeiter besonders vom Coronavirus gefährdet sind.

Die Körbe der Tafel bleiben vorerst leer. Sie schließt vorübergehend, weil viele ehrenamtliche Mitarbeiter besonders vom Coronavirus gefährdet sind. © Stefanie Rink

Die Halterner Tafel reagiert auf die Ausbreitung des Coronavirus. Vom 17. März bis zum 21. April stellt sie die Lebensmittelausgabe ein. In einer Pressemitteilung der Tafel heißt es. „Der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat absolute Priorität.“ Alle Mitarbeiter der Tafel würden zu den vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogruppen gehören. Eine Schließung der Tafel sei deshalb „unabwendbar“.

Für die Tafel zieht die Schließung aber auch wirtschaftliche Probleme nach sich. Denn sie finanziert sich neben Spenden über die symbolischen Beträge, die Kundinnen und Kunden für die Lebensmittel spenden. Kosten wie Miete, Heizung, Strom, Wasser und Versicherung für die Fahrzeuge in Höhe von 2.000 Euro im Monat liefen trotzdem weiter, heißt es in der Meldung.

Die Tafel hofft weiterhin auf Unterstützung

Die Tafel Haltern am See appelliert daher an die Halterner Bürgerinnen und Bürger, in ihrer Spendenbereitschaft zugunsten der Tafel Haltern am See nicht nachzulassen „und die Tafel weiterhin großzügig zu unterstützen“.

Die Lebensmittelspender wie Supermärkte seien mit direkten Anschreiben über diese Maßnahme informiert worden. Der Vorstand der Tafel Haltern am See hofft, die Lebensmittelausgabe ab dem 21. April 2020 wieder im gewohnten Rhythmus aufnehmen zu können und bittet seine Kunden um Verständnis.

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