Karl Henschel kam als Hilfspfarrer nach Haltern - und blieb. Seit 1988 hat er die erste Pfarrstelle der Evangelischen Gemeinde inne. © Holger Steffe
Evangelische Gemeinde

Halterns Gemeinde wirbt mit Videobotschaft für vakante Pfarrstelle

Per Videobotschaft sucht die Evangelische Kirchengemeinde eine neue Pfarrerin beziehungsweise einen neuen Pfarrer. „Jemanden mit Herz und Köpfchen“ - wie Karl Henschel.

Am 1. April 2022 geht Pfarrer Karl Henschel in den Ruhestand. Dreieinhalb Jahrzehnte wirkte er in Haltern. Er kam im Oktober 1986 im Rahmen einer „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ und sollte zwei Jahre bleiben. Von Beginn an fühlte sich Karl Henschel wohl. Der Halterner Zeitung sagte er damals: „Die Halterner machen einem das Einleben leicht.“ Letztlich hielt er Haltern die Treue und das wird auch im Ruhestand so bleiben. Gebürtig stammt Karl Henschel aus Hohenlimburg.

Angesichts eines aufwendigen Bewerbungsverfahrens sucht das Presbyterium bereits jetzt einen Nachfolger für ihn. In einer Videobotschaft, eingestellt auf der Internetseite, fordert eine „lebendige Gemeinde“ zu Bewerbungen auf.

Vielfältige Aufgaben innerhalb einer kreativen Gemeinde

Gesucht wird eine Pfarrerin oder ein Pfarrer mit Herz und Köpfchen, die oder der gute Predigten, die mit dem Leben zu tun haben, hält und die vielfältigen Aufgaben mit einer kreativen Gemeinde bewältigen möchte. Die Neue oder den Neuen erwarte ein engagiertes Team mit unterschiedlichen Professionen und Gaben. Bekanntlich hat die Gemeinde ein interprofessionelles Team gebildet mit Pfarrerin Merle Vokkert, Pfarrer Karl Henschel sowie den Diakoninnen Lena Schäfer und Carolin Wengerek.

„Hier kann man eine richtig gute Zeit haben“, spricht Karl Henschel aus eigener Erfahrung. In Haltern lasse sich mit einem konstruktiv wirkenden und diskussionsfreudigen Presbyterium sowie super engagierten Ehrenamtlichen gut arbeiten. In der Stellenausschreibung der Evangelischen Kirche von Westfalen heißt es: „Wir möchten Sie einladen, das noch junge

Team mit Ihren Kompetenzen zu ergänzen und wünschen uns den Willen zur

aktiven Gestaltung von generationsübergreifender Gemeindearbeit.“ Bewerbungsschluss ist der 15. September.

Für Karl Henschel lief es in den 80-er Jahren in Haltern gut. Er wurde im Juni 1988 in die erste Pfarrstelle der Kirchengemeinde gewählt – als Nachfolger von Dr. Heinrich Vokkert, der damals der erste Umweltbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen wurde und bundesweit Verantwortung für die kirchliche Umweltarbeit übernahm.

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Elisabeth Schrief

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