Hohe Spritpreise: Das Fahrrad kann helfen, ist aber kein Allheilmittel

Redaktionsleiterin
Das Fahrrad kann bei den steigenden Spritpreisen Abhilfe schaffen, ist aber keine Lösung für die Krise.
Das Fahrrad kann bei den steigenden Spritpreisen Abhilfe schaffen, ist aber keine Lösung für die Krise. © picture alliance/dpa
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Der Sprit ist so teuer wie noch nie, dabei gibt es zurzeit noch gar keine echte Knappheit. Finanzminister Christian Linder hat jetzt angekündigt, dass es Entlastungen geben soll, doch die schnelle Abhilfe können Autofahrer ganz alleine schaffen.

Die kleinen Fahrten innerhalb Halterns können in den meisten Fällen mit dem Rad erledigt werden. Lieber häufiger mit dem Fahrrad einkaufen statt ein großer Wocheneinkauf mit dem Auto. Die Kinder zum Kindergarten bringen, sich abends mit Freunden treffen oder am Wochenende Brötchen holen: Dafür braucht es kein Auto.

Klar, es gibt Strecken oder Gelegenheiten, da geht es ohne Pkw nicht. Aber wenn jeder bewusst darüber nachdenkt, ob es gerade wirklich das Auto sein muss, ist schon viel gewonnen.

Fahrrad und öffentlicher Nahverkehr sind nicht die Lösung

Nur die Bus-Preise bleiben stabil, dank einer Absicherung über eine Bank. Das ist gerade in der aktuellen Situation gut, schließlich kann auch der öffentliche Nahverkehr für Privatpersonen eine Alternative sein.

Das Fahrrad und der öffentliche Nahverkehr sind jedoch nicht die Lösung für die Krise, auf die wir zusteuern. Die Heizkosten steigen ebenfalls, die hohen Spritkosten werden dafür sorgen, dass alles teurer wird: Handwerker, Schornsteinfeger, alle Waren, die in Lkw transportiert werden, Flugreisen, Führerschein, Taxi-Fahrten und so weiter. Da können auch das Fahrrad und die Busse nicht mehr weiterhelfen.