Halterner Malteser

„Ich bin da, wenn ihr mich braucht“ – viele neue Helfer beim Katastrophenschutz

Vor einem Jahr appellierte Matthias Mersmann von den Halterner Maltesern an die Bürger, sich einer Hilfsorganisation anzuschließen. Nun zieht er eine erfreuliche Bilanz.
Vier der neuen Helfenden bei der Ausbildung am Gerätewagen Sanitätsdienst: v.l.n.r.: Robin Schlüter, Gabi Moser, Dirk Klaus und Monika Dresbach. Der hauptberufliche Notfallsanitäter und Neuhelfer Dirk Klaus erklärt den anderen Neulingen Material auf dem Fahrzeug. © Malteser Hilfsdienst

Die verheerende Flutkatastrophe im Ahrtal und im Rheinland hat sich nunmehr zum ersten Mal gejährt. Matthias Mersmann, Verbandführer der Malteser in Haltern am See und Verantwortlicher für die Einsatzeinheit der Malteser im Kreis Recklinghausen, hat damals an die Bürger appelliert: „Helfen im Katastrophenschutz geht eben nur durch ein langfristiges Engagement in einer der Organisationen, um die nötige fundierte Ausbildung zu erhalten.“

Rückblickend hat dieser Appell gefruchtet. „Es war zwar zeitweise schwierig, die Interessenten einzubinden, da wir bei Dienstabenden coronabedingt wieder pausieren mussten“, sagt Matthias Mersmann, „jedoch sind seit der Hochwasserkatastrophe acht neue Helfende in unserem Stadtverband aktiv geworden.“

Weiter auf der Suche nach aktiven Helfern

Einer der neuen Helfer ist Robin Schlüter. Er durchläuft zurzeit die Ausbildung zum Betreuungshelfer und hilft bei technischen Aufgaben mit. Ähnliche Motivation bewegte Gabriele Moser, die einen Erste-Hilfe-Kurs im Spätsommer besuchte und dadurch mit dem Ausbilder ins Gespräch kam. Sie tauschten sich über die Flutkatastrophe aus. Dies motivierte Gabriele Moser dazu, auch aktiv zu werden. Sie ist nun ausgebildete Betreuungshelferin und kann bei Evakuierungsmaßnahmen helfen.

Ehrenamtlich Helfende am 1. Mai im Westufer-Park: Auch ohne Ehrenamt im Katastrophenschutz sind viele Großveranstaltungen unmöglich und es könnte nicht sicher gefeiert werden. © Malteser Hilfsdienst

Martin Seine war bereits in den 80er Jahren für die Malteser aktiv. Aus beruflichen Gründen musste er zwischenzeitlich kürzertreten. „Als wir im Rahmen der Fluten alarmiert waren, bekam ich dann eine Nachricht auf dem Handy von ihm: ‚Ich bin da, wenn ihr mich braucht!‘“, sagt Matthias Mersmann.

Der Katastrophenschutz ist weiter auf der Suche nach aktiv Helfenden. Wer sich angesprochen fühlt: Die Halterner Malteser treffen sich jeden Dienstag um 19 Uhr in ihrem Ausbildungszentrum, Hellweg 267, zu den gemeinsamen Dienstabenden. Informationen finden Interessierte auch unter www.malteser-haltern.de oder unter 02364/15530.

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